<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896</id><updated>2012-02-16T08:58:16.702+01:00</updated><category term='Nachfolge'/><category term='Gemeinschaft'/><category term='Frömmigkeit'/><category term='Gebet'/><category term='Mission'/><category term='Leiden'/><category term='Werte'/><category term='Mönchtum'/><category term='Reich Gottes'/><category term='Geschichte'/><category term='Who is He?'/><category term='Reisebericht'/><category term='Anbetung'/><category term='Moral'/><category term='Namen Jesu'/><category term='Jüngerschaft'/><category term='Zitate'/><category term='Buchbesprechung'/><title type='text'>... unterwegs: ps 84,6</title><subtitle type='html'>Unterwegs ... bin ich. Nun schon seit 50 Jahren, davon seit 25 Jahren unterwegs mit Jesus. Dabei ist viel passiert - und es passiert immer noch viel. Für die, die daran gerne einen Anteil nehmen, schreibe ich hin und wieder etwas auf.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>63</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8953645120142242257</id><published>2011-11-06T12:55:00.002+01:00</published><updated>2011-11-06T13:15:27.481+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Priester sein</title><content type='html'>Jede Gesellschaft hat nicht nur seine politischen Leiter, sondern auch immer eine Gruppe von "Priestern". Die Priesterschaft eklärt uns das Dasein über die alltägliche Zusammenhänge hinaus. Sie erklärt den Kontext unseres Dasein, erzahlt uns unsere Geschichte und beschreibt woher wir kommen - oft auch, wohin wir gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mitteleuropäische Priesterschaft der Gesellschaft ist nicht länger die Kirche. Die allgemein geglaubten Wahrheiten über unsere Geschichte, woher wir kommen und wohin wir gehen wird von anderen gegeben. Im Falle Mitteleuropas und der westlichen Gesellschaft sind diese Priester die evolutionär denkenden Rationalisten/ Materialisten und Humanisten. Woher kommen wir - aus dem Nichts, sagen sie. Wohin gehen wir - in das Nichts, sagen sie. Aber sie sagen es so oft und mit so viel schlauen Argumenten und wissenschaftichem Jargon, dass es "wahr" geworden ist, auch wenn noch so viele Lücken in der Theorie sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neue Priesterschaft predigt den Wert des Materiellen und Sichtbaren. Sie ist davon überzeugt, dass das Leben messbar und rational erfassbar ist, auch wenn dieser Versuch schon seit mindestens zweihundert Jahren trotz großer Anstrengung immer noch nicht gelungen ist. Frage einen Biologen "Was ist Leben?" oder einen Philosophen "Was ist Wahrheit?" Oder einen Physiker "Was ist Energie?" - in den tiefsten Fragen tappt diese Priesterschaft immer noch im Dunkeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neue Priesterschaft sagt, dass es rational und richtig ist, nicht an einen übernatürlich wirkenden Gott zu glauben. Anstelle dessen sollen wir an die Güte des Menschen glauben und ihn erzieherisch so zu entwickeln, dass er immer nur Gutes tut. Die Frucht der Lehre dieser Priesterschaft ist in verheerenden Weltkriegen zu sehen. Die, die die Existenz von Sünde als rationalen Unsinn ablehnen, sägen damit den Ast ab, auf dem die Hoffnung einer einmal guten Menschheit ruht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss nicht, ob es uns gelingen kann, die Priesterschaft für Europa wieder (oder zum ersten Mal wirklich) in die Hände der Kirche zu bringen. Wenn, dann hoffentlich nur in die Hände einer Kirche, die im Reich Gottes lebt, webt und ihr Dasein hat. Ob wir diese Schlacht gewinnen können oder nicht, liegt an der Authenzität unseres Lebens. Ein authentisches Leben unter der Herrschaft Gottes ist unter anderem eine Demonstration des priesterlichen Lebens, es vermittelt die Antworten auf die Frage von woher und wohin. Es zeigt den Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen. Es demonstriert ganzheitliches Leben, basierend auf Wahrheit, die nicht nur rational erarbeitet wurde, sondern die der gütige, menschenliebende Gott zu unserem Besten offenbart hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8953645120142242257?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8953645120142242257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8953645120142242257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/11/priester-sein.html' title='Priester sein'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2375579426026563167</id><published>2011-11-06T12:36:00.003+01:00</published><updated>2011-11-06T12:54:45.783+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinschaft'/><title type='text'>Schwach sein und Gemeinschafr</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-jjQnA3cCLW8/TrZxc-9LeVI/AAAAAAAAAP4/wCbeAH1vspo/s1600/DSCI0007.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-jjQnA3cCLW8/TrZxc-9LeVI/AAAAAAAAAP4/wCbeAH1vspo/s320/DSCI0007.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5671845523469597010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Sondern vielmehr die Glieder des Leibes, die uns dünken die schwächsten zu sein, sind die nötigsten." &lt;/span&gt;1 Korinther 12,22&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist vielleicht eines der Geheimnisse eines gemeinschaftlichen Lebens, dass es seinen Dreh- und Angelpunkt nicht in Stärke, sondern in Schwäche hat. Eine Familie besteht nicht nur aus Stärke, sondern sie besteht zu einem großen Teil, um das Schwache zu schützen. Kleine Kinder brauchen eine Familie, um sie zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, es ist auch auf anderen Ebenen oft so; eine Gemeinschaft hat in ihrem Kern die Bewahrung von etwas "Schwachem". Das Schwache ist das zerbrechliche Gut menschlicher Offenheit. Wahre Offenheit offenbart auch immer die Bedürftigkeit meiner Existenz. Ich brauche den anderen, auch wenn ich dem anderen oft meine Stärke zur Verfügung stellen kann. Es wird nicht immer so sein, dass einer der Starke ist und alle von seiner/ ihrer Stärke profitieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir lange in Gemeinschaft leben (und ich denke, es sollte so sein..) dann kommt irgendwann das Schwach-sein des Alters dazu. Die Lebensreise geht von der Schwäche des Säuglings über die relative Stärke des reifen Menschen zuletzt wieder zur Schwachheit dessen, der die Hilfe anderer in ganz realer Weise braucht um zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinschaft bewahrt "Schwaches", dass aber gleichzeitig auch das "Nötigste" ist. Unsere Werte von Recht und Unrecht sind ohne die Stärke der Gemeinschaft oft schutzlos den Strömungen der Zeit ausgesetzt, darin sind sie "schwach", dennoch sind sie gleichzeitig unser "nötigstes".Es ist Gemeinschaft, die demonstriert, dass wir miteinander und voneinander leben - und dass solches Leben immer eine Ordnung braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bewahrung des "Heiligen" in unserem Leben geschieht durch die Stärke einer Gemeinschaft, die das Heilige achtet und ehrt. Gleichzeitig ist ein Leben ohne "das Heilige" ein flaches, oberflächliches, unkultiviertes, rohes Leben. Es istuns nötig, das Heilige in unserer Mitte zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wichtig und nicht vergeblich, wenn wir im gemeinschaftlichen Leben Zeit an das Schwache verschwenden. Dienst an den Schwachen, Bewahren der wertvollen Werte, Anbetung des Heiligen schafft Gemeinschaft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2375579426026563167?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2375579426026563167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2375579426026563167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/11/schwach-sein-und-gemeinschafr.html' title='Schwach sein und Gemeinschafr'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jjQnA3cCLW8/TrZxc-9LeVI/AAAAAAAAAP4/wCbeAH1vspo/s72-c/DSCI0007.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2565778452297564136</id><published>2011-11-06T09:56:00.004+01:00</published><updated>2011-11-06T10:15:33.335+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reich Gottes'/><title type='text'>Vom Reich Gottes</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Bksp4oSeiUo/TrZMMkpCQJI/AAAAAAAAAPs/7PqpWdUMLFg/s1600/DSCI0022.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Bksp4oSeiUo/TrZMMkpCQJI/AAAAAAAAAPs/7PqpWdUMLFg/s320/DSCI0022.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5671804559597650066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;/span&gt; So höret nun ihr dieses Gleichnis von dem Säemann: Wenn jemand das Wort vom dem Reich hört ..."&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;/span&gt; Matthäus 13,19a&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus beginnt dieses Gleichnis mit den Worten "Ein Säemann ging aus, zu säen." Hier haben wir eine schöne, altmodisch, landwirtschaftliche Szene. Ein Mann, der von Hand sein Land einsät. Er hat es sicher vorbereitet, der Boden ist aufgebrochen, gepflügt und fein gekrumt, jetzt ist das Wetter gerade richtig zum säen. Nicht zu heiss, nicht zu nass - er nimmt das teure Saatgut und bringt es im richtigen Mass auf das Feld. Dabei denkt er sicher nicht hauptsächlich "Ach, wie schön das Wetter heute ist und wie frisch die Luft", sondern er denkt hauptsächlich an das Ziel seiner Arbeit: die Ernte im der nächsten Saison.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze ist aber nur ein Gleichnis für eine praktische Aufgabe für alle Bürger des Gottesreiches. Es geht hier nicht um die landwirtschaftlichen Aufgaben, sondern um die Aufgaben des Gottesreiches. Aber es gibt Paralellen zwischen den beiden. Wo nicht gesät wird, kann auch nicht mit Ernte gerechnet werden. Wo kein Saatgut in vorbereitete Ernte fällt, da wird auch nicts wachsen als nur Unkraut, denn letzteres wächst von selbst, auch ohne Bauer. Wo aber eine gute Ernte wachsen soll, da ist ein fleissiger und fähiger Säemann nötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier noch die praktische Anwendung für uns alle: Das Saatgut ist das Wort vom Reich. Gott möchte unsere Gedanken mit der Güte seines Reiches füllen, mit der Gerechtigkeit, Gnade, Barmherzigkeit und Nähe des wunder-vollen Gottesreiches. Vom Überfluss unseres Herzens soll unser Mund dann sprechen. Licht an dunklen Orten, Hoffnung wo keine ist, Mut den Mutlosen,Gerechtigkeit den Entrechteten, Liebe den einsamen Herzen. Sein Reich komme, sein Wille geschehe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo kannst du den guten Samen säen? Wo sind die Felder für dich vorbereitet? Scheint die Gnadensonne heute, so dass du säen kannst?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2565778452297564136?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2565778452297564136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2565778452297564136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/11/vom-reich-gottes.html' title='Vom Reich Gottes'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Bksp4oSeiUo/TrZMMkpCQJI/AAAAAAAAAPs/7PqpWdUMLFg/s72-c/DSCI0022.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2964355484329276657</id><published>2011-09-11T13:35:00.006+02:00</published><updated>2011-09-11T13:56:22.696+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Gemeinsam leben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7p-GSFYIDbE/TmyeQHW36fI/AAAAAAAAAPM/s29S8AjnyAU/s1600/DSCI0294.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7p-GSFYIDbE/TmyeQHW36fI/AAAAAAAAAPM/s29S8AjnyAU/s320/DSCI0294.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651065632133212658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "gemeinsam" Leben ist eine der Urformen christlichen Seins. Es muss so sein, dass wir in irgendeiner Form gemeinsam leben, wenn nicht, dann sind wir von der Befolgung der Kernwerte des christlichen Seins abgenschnitten. "Unser Vater.." "Liebt einander.." "Dient..". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Paulus, der im Gefängnis auf vielerlei Weise abgeschnitten war vom Erlebnis der Gemeinschaft, lebte dennoch ein zutiefst gemeinschaftliches Leben, denn er trug viele Menschen in seinem Herzen. (siehe Phil 1, 1-11 zum Beispiel). Wenn ich also vom "gemeinsamen Leben" spreche, meine ich nicht primär das Erleben von Gemeinschaft, sondern mehr die innere Haltung eines Menschen, die ihn zum "Gemeinschaftsmenschen" macht - oder eben nicht. Man kann mitten in einer Menschenmenge völlig isoliert leben - wie es uns das Beispiel zahlloser unserer Zeitgenossen zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinsam leben ist eine der Herausforderungen unserer Zeit. In vergangenen Jahrhunderten war das gemeinsame Leben so normal, dass es ein Zeugnis war, wenn ein Mensch sich in Mönchtum, besonders als Eremit zum Beispiel, einer anderenLebensform verschrieb. Heute brauchen wir eher das andere Zeugnis, dass Gemeinschaft möglich ist, - und das nicht nur in der hoch idealisierten Form der Liebe zwischen Prinz und Preinzessin, die dann für alle Zeit glücklich bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das menschliche Herz sehnt sich nach Gemeinschaft. Es ist Teil unserer Gottes-Ebenbildlichkeit. "Lasst UNS den Menschen machen nach UNSEREM Bilde." Gott ist in sich Gemeinschaft und gemeinsames Leben, wir finden keine Ruhe in uns, wenn wir unser Leben ganz allein verbringen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2964355484329276657?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2964355484329276657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2964355484329276657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/09/gemeinsam-leben.html' title='Gemeinsam leben'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7p-GSFYIDbE/TmyeQHW36fI/AAAAAAAAAPM/s29S8AjnyAU/s72-c/DSCI0294.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-5420964583591895880</id><published>2011-08-28T09:26:00.001+02:00</published><updated>2011-08-28T09:39:47.417+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Wahrheit und Lüge</title><content type='html'>"Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll." Johannes 18,37&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin dazu geboren...", das sagt man normalerweise von den Dingen, die die ureigensten Qualitäten beschreiben. Ein Fisch in seinem Wasser, dazu ist er eben geboren! Jesus beschreibt hier seine Mission aus eigener Sicht. Wozu ist er gekomen, zu was ist er geboren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist dazu gekommen, und sogar dazu geboren, ein Zeugnis für die Wahrheit zu sein. Es ist sein ureigenstes Element in allen Dingen wahrhaftig zu sein, ohne jede Lüge. Pilatus kann darauf nur philosophisch and pragmatisch antworten: "Was ist Wahrheit?" Ja, was soll Wahrheit sein, für einen Römer, der die Macht des Stärkeren kennt, dessen Nation andere Nationen mit ihren Göttern und Wahrheiten untertan gemacht hat, der in einer Patchwork Nation erster Güte aufgewachsen ist - Wahrheit ist in Pilatus Welt eine relative Sache, von vielen Faktoren beeinflusst, und ohne Lüge leben ist für ihn sicher eine Idee, die ihm kindlich und unrealistisch vorkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Jesu Welt sieht das anders aus. Bei Ihm ist Wahrheit eine vertrauenswürdige Person, sein Vater! Sein gütiger, liebender, erbarmungsvoller Vater, der Schöpfer der Erde und der Menschheit, der von Menschen vielfach missachtete und oft verkannte. Für Ihn will Jesus Zeugnis ablegen - Mein Vater ist gut, er ist freundlich, er heilt dich, er kennt dich, er vergibt dir. Er ist ein guter Hirte, ein weiser Gärtner, ein gerechter Richter, komm zu mir, komm zu ihm, komm nach Hause!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zeugt Jesus als König vom Reich Gottes, mit der Wahrheit von Gottes Güte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus hat nur eine gute Wahrheit zu vertreten und zu verteidigen, dazu bedarf es der Lüge gar nicht. Er ist kein König wie andere Könige, die ihren Machtanspruch auf Biegen und Brechen erhalten müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu sind wir auch berufen, wenn wir uns zu seinem Namen und zu seinem Volk rechnen. Es kann nie gut sein, wenn ein Christ mit der Lüge Umgang hat, denn dann widerspricht er in sich wesentlich dem eigentlichen Auftrag; Zeuge für die Wahrheit zu sein. Und wenn wir schon in geringen Dingen untreu und unwahr sind, wie soll man uns dann die größeren Dinge glauben?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-5420964583591895880?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5420964583591895880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5420964583591895880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/08/wahrheit-und-luge.html' title='Wahrheit und Lüge'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-4558555700382301002</id><published>2011-07-24T09:53:00.004+02:00</published><updated>2011-07-24T14:33:41.022+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><title type='text'>Gedanken zum Tod</title><content type='html'>Wenn jemand stirbt, wie nennen wir das? "Er hat sein Leben verloren." Sonderbarer Ausdruck eigentlich, als ob etwas zufällig abhanden gekommen ist. Eben war es noch da, und auf einmal, ist es überraschend und unerklärlicherweise "verloren gegangen". Man kann es auch nicht mehr finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint, dass wir letztlich dem Ereignis "Tod" gegenüber unfassbar gegenüber stehen. Dann werden alle Theorien als leer entpuppt. In unserem Innern sagen wir "Das darf doch nicht sein!" Selbst in den Situationen, in denen manche vom Tod als eine Art von Erlösung sprechen, bleibt doch das Gefühl von Verlust und Trauer und Enttäuschung. Wirklicher Kontakt mit Tod ist immer schrecklich für uns, scheint mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte einfach mal ein paar Gedanken zum Tod aufschreiben ... oft ist es so ein Tabu Thema, man redet nicht darüber ... dennoch betrifft es unausweichlich uns alle, nicht wahr???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Gedanke: Im Angesicht des Todes werden Worte, besonders aufrichtige Worte sehr wichtig. Man wünscht sich, dass es Worte der Liebe und Vergebung gegeben hätte. Wenn diese nicht da waren, fehlen einem diese Worte als Teil des Abschieds. Gespräche über das Wetter, Politik, Sport etc. sind im Angesicht des Todes irrelevant; was zählt sind Gespräche über innere Haltungen, Gefühle, Urteile und besonders die persönlichen Ausdrücke einer liebevollen, dauerhaften Beziehung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweiter Gedanke: (und diese Gedanken sollen nicht zu einer phantastischen Antwort hinführen, sie sind einfach ein Sammelsurium...) Einer meiner Freunde hat eine Weile in einem Hospiz gearbeitet, interessanterweise sagte er, dass in der Todesstunde viele nach der Mutter oder dem Vater rufen. Nicht unbedingt nach dem Ehepartner, mit dem sie 40 oder mehr Jahre verbracht haben. Das gibt dem "Du sollst Vater und Mutter ehren" noch mehr Gewicht, denke ich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dritter Gedanke: Unsere Tabu Haltung zum Thema äußert sich unter Umständen in der Aufforderung an die Hinterbliebenen (noch so ein seltsames Wort...) "Seid nicht traurig!" Gerade das wäre aber die natürliche und richtige emotionale Reaktion. Die Bibel ist da menschlicher; wenn etwas trauriges passiert, dürfen und sollen wir traurig sein. Die Aufforderung zum Nicht-traurig sein kann einfach aus der Unbeholfenheit des Umfeldes entstehen, die durch die Trauer an die Tatsache des Todes erinnert werden - und unbewusst möchten sie das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vierter und letzter Gedanke: Beim Sterben kann man unterscheiden zwischen "Leben verlieren" und "sein Leben geben". Letzteres benutzen wir meistens, wenn es um ein "heroisches Sterben" geht. Aber ich denke, man könnte das durchaus auch auf das unheroische Sterben ausweiten. Jedes Leben ist ein Geschenk. Wenn ich ein Leben betrachte, das nun nicht mehr unter uns agiert, spricht und "lebt", kann ich das unter dem Gesichtspunkt des Verlustes tun, dh. "Er/sie ist weg. Sie können mir oder uns nicht mehr das geben, was sie sonst gegeben haben.Darüber bin ich traurig." Oder ich kann es unter dem Gesichtspunkt des Geschenks sehen: "Er/sie sind nicht mehr zugegen, aber das Geschenk ihres Lebens kann nach wie vor Auswirkung haben. Wofür stand dieses Leben? Was habe ich durch dieses Leben empfangen, was kann ich als Geschenk weitergeben?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-4558555700382301002?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4558555700382301002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4558555700382301002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/07/gedanken-zum-tod.html' title='Gedanken zum Tod'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-4291811243723971137</id><published>2011-07-24T09:28:00.003+02:00</published><updated>2011-07-24T09:51:03.659+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchbesprechung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinschaft'/><title type='text'>Lachen ist Nahrung</title><content type='html'>"Das Lachen ist eine wichtige Nahrung. Es heilt und nährt uns, wenn alle Mitglieder einer Gemeinschaft lachen bis die Tränen die Wange runterlaufen. We lachen nicht über einander - wir lachen miteinander." Jean Vanier, Community and growth, p.127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese schon seit einigen Wochen immer wieder dieses Buch von Jean Vanier. Es ist ein Buch zum langsam lesen, voller Weisheiten und Wahrheiten. Jean Vanier gründete Mitte der 60er Jahre die erste"L'Arche" Gemeinschaft, in der Behinderte und Nicht-Behinderte gemeinschaftlich leben und arbeiten sollten. Innerhalb relativ kurzer Zeit wuchs diese Bewegung auf Hunderte von Gemeinschaften in vielen Nationen an, so dass Jean Vanier letztlich aus sehr reicher persönlicher Erfahrung über Gemeinschafsleben schreiben konnte. Sehr lesenswert, und nicht nur für Leute, die in Gemeinschaft leben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch zwei kleine Ausschnitte von ihm, die Übersetzung ist von mir, es gibt aber sicher auch eine deutsche Ausgabe des Buchs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wenn wir in Gemeinschaft leben, aber unser Hauptfokus immer nur auf dem 'Tun' liegt, dann wird uns das tägliche Leben nicht innerlich nähren. Wir denken immer voraus und leben daher nicht im Jetzt, sondern leben in der Zukunft und finden dort die dringenden Dinge, die getan werden müssen. ...  Das Alltägliche wird uns erst dann zur Nahrung, wenn wir die Weisheit des gegenwärtigen Moments erkannt haben und die Gegenwart Gottes in den kleinen Dingen finden. Es ernährt uns innerlich erst dann, wenn wir unsere Realität akzeptieren und sie nicht länger bekämpfen. Dann erkennen wir die Botschaft und das Geschenk, das in diesem Moment enthalten ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Jeden Tag bitten wir den Vater, uns tägliches Brot zu geben. Damit bitten wir um die Ernährung unseres Herzens, so dass wir wach werden; einerseits Seinem Willen gegenüber, andererseits, die Not unseres Bruders oder unserer Schwester wahrzunehmen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-4291811243723971137?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4291811243723971137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4291811243723971137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/07/lachen-ist-nahrung.html' title='Lachen ist Nahrung'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-6865277048147338743</id><published>2011-06-24T21:32:00.003+02:00</published><updated>2011-06-24T21:48:14.757+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><title type='text'>Sorgenvolle Gedanken beim Anblick eines Hängenden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-KLYAQY3vAQ0/TgTmi3WSYcI/AAAAAAAAAOk/y5tm73cwOkw/s1600/IMG00100-20110615-1238.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-KLYAQY3vAQ0/TgTmi3WSYcI/AAAAAAAAAOk/y5tm73cwOkw/s320/IMG00100-20110615-1238.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5621871721512591810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du Armer, dich hat es ja böse erwischt! Das kann nicht schön sein, so da an den Ohren zu hängen! Das tut der armen Hundeseele sicher weh - und an den Ohren sowieso. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will versuchen, dich zu trösten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also einerseits: Es geht alles vorüber! Auch das Hängen geht vorbei und dann bist du wieder frei! Gib den guten Mut nicht auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Weisst du, es dient ja alles einem guten Zweck. Ich weiss, es dreht sich in dir wahrscheinlich noch alles von den Runden in der Waschmaschine, aber du warst wirklich reif für die Wäsche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und du siehst auch schon viel besser aus, wieder so weiss, wie früher mal. Ja, es fühlt sich nicht so an wie früher, aber wenn die Sonne raus kommt und du wieder trocken bist, dann kommt auch das noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und drittens:dass deine Ohren so lang werden, das ist auch für einen guten Zweck. Hörst du mich nicht viel besser, wenn die Ohren so weit aufgesperrt sind? Das ist eine gute Lehre - lerne gut zuzuhören und die Ohren immer weit aufzumachen, auch wenn du nicht mehr an der Leine hängst. Hörst du????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch ein viertes: Guck mal um dich, du hängst ja gar nicht alleine. Andere mussten auch in die Wäsche und die sehen zum Teil noch übler mitgenommen aus als du. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünftens: Das kann dich trösten - es gibt immer einen, dem es noch schlechter geht. Tröste mal den  Abtrockner, der da neben dir hängt, das bringt dich auf andere Gedanken!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-6865277048147338743?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6865277048147338743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6865277048147338743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/06/sorgenvolle-gedanken-beim-anblick-eines.html' title='Sorgenvolle Gedanken beim Anblick eines Hängenden'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-KLYAQY3vAQ0/TgTmi3WSYcI/AAAAAAAAAOk/y5tm73cwOkw/s72-c/IMG00100-20110615-1238.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-6941537900880581373</id><published>2011-06-24T08:23:00.003+02:00</published><updated>2011-06-24T08:40:22.599+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><title type='text'>Der Splitter im Auge</title><content type='html'>Wie schön man manchmal aus praktischer Erfahrung lernt! Beim Arbeiten im Wald flogen mir doch gleich mehrmals Sachen in die Augen. Trotz Schutzgitter und Helm! Die meisten waren dann aber dank Tränen schnell wieder ausgewaschen, aber einer war hartnäckig! Nach getaner Arbeit war er immer noch im Auge - Augen zumachen und ein Weilchen warten hat auch nicht geholfen ... auswaschen, Kopf eintauchen, im Augen rumpuhlen ... immer noch drin. Na gut, es wird wohl über Nacht weggehen. Mitten in der Nacht werde ich wach, weil das Auge sich immer noch beschwert: "Hier ist was drin, was hier nicht hingehört, es irritiert mich, mach es raus!!!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nochmal waschen, spülen, sauber machen - ahh, Erfolg, es ist raus, ich kann schlafen gehen und das einfach abheilen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nu, was sagt mir das in Bezug auf den berühmten Splitter im Auge des Bruders und den Balken im eigenen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einerseits sagt es mir, hier geht es um etwas das wirklich irritiert. Man kann es nicht einfach in Ruhe lassen, es muss was passieren. Es mag wohl klein sein, aber es irritiert wirklich und hat auch Nebeneffekte: Kopfschmerzen, vermindertes Sehvermögen, und eine generelle Behinderung und Ablenkung vom Normalzustand. Das muss geändert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus meint also wohl, dass wir zuweilen Dinge in anderen wahrnehmen, die vielleicht klein sind, aber tatsächlich sehr irritierend, störend und auch schädlich sind. Wenn er dann vom Balken im eigenen Auge spricht, sagt er nun aber NICHT: "Schwamm drüber, vergiss es einfach. Lass den anderen in Ruhe und tu so, als wäre gar nichts irritierendes da." Sondern er sagt: "Ähnliches ist auch in deinem Leben irritierend, und es liegt dort in einem großen Ausmass vor. Kümmer dich mal darum. Denk mal über dich selbst nach und bemühe dich, die irritierenden Sachen aus deinem Leben zu entfernen. Da es vieles ist, lass dir ruhig Zeit und mach es gründlich." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dann ist der Bruder dran!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache mit dem Splitter kann man nämlich nicht einfach in Ruhe lassen, es irritiert zu sehr. Und es ist auch wirklich hilfreich für den Bruder, wenn einer, der's kann, den Splitter herausholt. "Ach tut das gut! Danke lieber Bruder, das hat mich schon lange gestört und ich konnte es allein einfach nicht rauskriegen!" So oder so ähnlich sollte es wohl sein - in der Gemeinde und überhaupt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-6941537900880581373?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6941537900880581373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6941537900880581373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2011/06/der-splitter-im-auge.html' title='Der Splitter im Auge'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1831045580850982158</id><published>2010-11-11T18:29:00.004+01:00</published><updated>2010-11-11T18:59:22.444+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Israel Reise 2010</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TNwu5UHUg5I/AAAAAAAAAKo/zwkYV7Ib9hM/s1600/DSCI0246.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TNwu5UHUg5I/AAAAAAAAAKo/zwkYV7Ib9hM/s200/DSCI0246.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538353203945702290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Noch ein kurzer Bericht. Heute war ich zum ersten Mal auf dem Tempelberg. Zu Anfang ist es etwas einschüchternd, weil man in langer Schlange vor der Sicherheitskontrolle anstehen muss. Ziemlich viel Militär, Maschinenpistolen, kugelsichere Westen, Schlagstöcke und dergleichen sind zu sehen, so dass man schon mit einem leicht mulmigen Gefühl loszieht. Irgendwie hatte ich auch die Erwartung, dass es so ähnlich sein würde wie bei früheren DDR Grenzkontrollen; dabei fühlte man sich schon nicht so gut und danach war man auf einmal nicht nur in einem anderen Land, sondern auch in einer anderen Atmosphäre - zumindest direkt an der Grenze. So ähnlich, dachte ich, geht es mir auch auf dem Tempelberg, denn ich hatte es als komplett muslimisches Gebiet eingeordnet, und dachte: "Man wird sich als Christ vielleicht dort nicht so willkommen und sicher fühlen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr merkt es schon an meiner Schreibweise, es war dann ganz anders! Der erste Eindruck war: "Wow, das ist ja viel größer als ich dachte." Und dann spürte man einen erstaunlichen Frieden, wenn man nicht gar von einem Eindruck von Gottes Gegenwart sprechen sollte. Es ist wirklich ein besonderer Ort. Die Scharen strömten nur so, denn es gehen ganze Busladungen auf den Tempelberg. Auch dort oben lief einiges an Sicherheitskräften herum, und sie waren deutlich kriegerischer asugestattet als ein englischer Bobby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kamen noch ein paar Überraschungen auf mich zu. Einerseits hatte ich noch nie gepeilt, dass die Al Acsah Moschee gar nicht der goldene Dom ist, den man immer auf den Postkarten von Jerusalem sieht, letzteres ist der Felsendom und ist gar keine Moschee sondern ein Schrein - aha! Und die Moschee hat eine schwarze Kuppel und sieht nicht besonders beeindruckend aus, also kein doller Prachtbau islamischer Baukunst aus früheren Jahrhunderten. Direkt neben Al Acsah ragen einige kleine Kupeln aus dem Boden - darunter ist die erst kürzlich gebaute große unterirdische Moschee mit ...zigtausend Plätzen. Dass es die gab, wusste ich überhaupt nicht! Bin nur ich so unschlau, oder wird manches in den Medien einfach nie erwähnt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, wie auch immer - meine eigentliches Schlüsselerlebnis kam etwas später, als auf einmal einer der islamischen Sicherheitsleute brüllend auf uns zukam: "Don't pray here!" - Hier darf man nicht beten, sagte er. Nein, sagte er nicht, brüllte er. Hmmh, da ist etwas in mir, das sagt: "Das Beten will ich mir von niemandem verbieten lassen, schon gar nicht, wenn ich hier so still und unstörend in der Gegend stehe." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch ein Schlüsselmoment, als wir dann die Stufen zum Tempelberg von Osten kommend wieder hochkamen. Da hatte jemand vor einem Moment mit dem Wasserschlauch sauber gemacht und auf den Stufen stand das Wasser noch. Das erinnerte mich sehr an Hesekiel 47. Da steht, dass eines Tages ein Strom vom Tempelberg in östlicher Richtung fliessen wird. Der Strom bringt nicht nur Wasser, sondern er wird Leben bringen. Es ist schon ein ganz erstaunlicher Eindruck, wenn man da oben steht und denkt: "Hier ist das alles passiert, was in der Bibel steht: Abraham,Moses,David, Salomon - und hier wird auch noch alles das passieren, was in der Bibel steht!" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war ein Tag, an den ich sicher noch öfter zurück denken werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1831045580850982158?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1831045580850982158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1831045580850982158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/11/israel-reise-2010_11.html' title='Israel Reise 2010'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TNwu5UHUg5I/AAAAAAAAAKo/zwkYV7Ib9hM/s72-c/DSCI0246.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-4753256917952789738</id><published>2010-11-10T18:38:00.002+01:00</published><updated>2010-11-10T19:07:34.383+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Israel Reise 2010</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TNrfOP7uyMI/AAAAAAAAAKE/P9rHYm1ze_w/s1600/DSCI0224.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TNrfOP7uyMI/AAAAAAAAAKE/P9rHYm1ze_w/s200/DSCI0224.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537984127693670594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich seit, mal schnell nachzählen, 1 - 2 - 3 ... 6 Tagen in Israel. Mein erstes Mal! Ich habe so viel gesehen und erlebt, es passt gar nicht alles auf meine Tagebuchseiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war der erste Eindruck? Der erste war: "Das ist es jetzt? Darüber streitet die halbe Welt? Es sieht doch so aus wie ...zig Orte in Spanien oder sonstwo. Dürres, fast wüstenähnliches Land." Der zweite Eindruck: "Es riecht nach Zitronen!" Und dann fuhren wir auch schon an einem Zitronenhain lang, ganz nahe beim Flughafen. "Aha, jedes bisschen Land muss genutzt werden!" dachte ich. "Aber es riecht schön!" Irgendwie brachte mich der Geruch zum Lächeln. "Vielleicht ist es doch schön hier?!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich ein paar Tage weiter. Ich war am Toten Meer, habe bei einer israelischen Familie mit sechs Kindern übernachtet, war in einem Kibbutz, habe ein paar Stunden lang die Altstadt Jerusalems angeschaut, bin durch Hesekiahs Tunnel im kniehohen Wasser gelaufen - und jetzt bin ich ein Israel Experte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, bestimmt nicht! Aber einen Eindruck habe ich doch. Einerseits den Eindruck von Hochachtung. Als die große Einwanderungswelle begann, war das Land zum größten Teil einfach Wüste! Sehr trockene, unfruchtbare, schwer bewohnbare Wüste zudem. Hochachtung vor denen, die ein neues Leben unter schwierigsten Bedingungen gewagt haben. Hochachtung auch vor dem, was sie geschafft haben. Hochachtung auch in anbetracht der Leistung der Integration, denn obwohl die meisten der Einwanderer "Juden" sind, heißt das noch lange nicht, dass sie auch dieselbe Kultur haben. Ganz und gar nicht! Europäische und Amerikanische Juden, Russische, Äthiopische sind ein paar der größeren Gruppen, aber es gibt noch fast unendlich viele kleinere Gruppen. Was macht ein Land, wenn auf einmal eine Million neue Leute ankommen? Die alle keine Arbeitsstelle, kein Zuhause, kein Einkommen haben und zudem noch alle möglichen Sprachen sprechen? Vielseitigste religiöse Ansichten haben sie auch noch und sie kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Hochachtung vor dem Land, dass aus einer solchen Herausforderung mit positiven Resultaten hervorkommen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die positiven Resultate sind überall zu sehen! Arbeitsplätze, Schulen und Strassen sind das eine. Aber es gibt wirklich noch viel mehr zu sehen, worin sich schiere Ausdauer, harte Arbeit, geniale Ideen und vieles andere zeigt. Der Wüste ist ein neuer, alter Lebensraum abgewonnen worden. Das ist der Eindruck einerseits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und andererseits? So viel Geschichte! So viel Konflikt, schon seit Jahrhunderten. Selbst wenn man kein "Gläubiger" irgeneiner Fasson ist, muss man sich doch wundern, warum gerade hier so viele so intensiv gekämpft und gerungen haben. Europa hat auch keine rein friedliche Geschichte, aber im Verhältnis zu den anhaltenden Kämpfen um Jerusalem war es in Europa ja fast beschaulich! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ein neues, ein mutiges Israel - und es steht auf den Schultern von Jahrtausenden. Das gestern ist hier nicht so schnell vorbei wie anderswo. Der Optiker, bei dem ich heute kurz war, sagte wie beiläufig, als wäre es erst gestern in den Nachrichten gewesen: "Ja das Jahr 70 war ein hartes Jahr für uns!" Und damit meinte er keineswegs 1970, sondern wirklich das Jahr 70 nach der Zerstörung des Tempels durch die Römer! Das gestern prägt hier das heute, auch wenn das gestern 2000 Jahre zurück liegt. Heute bin ich auf blankpolierten Strassen gelaufen. Die Politur kommt aber nicht durch eine fleissige Brigade von Stadtpflegern, es ist einfach die Politur von 2000 Jahren schlurfender, marschierender, laufender und gehender Füsse. Wenn die Steine reden könnten! Man brauchte glatt wieder 2000 Jahre, um sich all die Geschichten anzuhören, die es dann zu hören gäbe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-4753256917952789738?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4753256917952789738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4753256917952789738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/11/israel-reise-2010.html' title='Israel Reise 2010'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TNrfOP7uyMI/AAAAAAAAAKE/P9rHYm1ze_w/s72-c/DSCI0224.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2783299737009439264</id><published>2010-10-15T15:48:00.002+02:00</published><updated>2010-10-15T16:04:38.670+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Über die Gnade</title><content type='html'>Diese Woche habe ich viele tolle Zitate aufgeschrieben, Jonathan Edwards, C.S. Lewis, Roger Foster und viele andere. Aber wenn ich dann Bonhoeffer aufschlage, dann will ich ihn am liebsten gleich Seitenweise abschreiben. Hier also noch einmal ein Stück Bonhoeffer aus "Nachfolge", er ist einfach gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Teure Gnade ist der verborgene Schatz im Acker, um dessentwillen der Mensch hingeht und mit Freuden alles verkauft, was er hatte; die köstliche Perle, für deren Preis der Kaufmann alle seine Güter hingibt; die Königsherrschaft Jesu Christi, um derentwillen der Mensch sich das Auge ausreißt, das ihn ärgert, der Ruf Jesu Christi, auf den hin der Jünger seine Netze verläßt und nachfolgt. Teure Gnade ist das Evangelium, das immer wieder gesucht, die Gabe, um die gebeten, die Tür, an die angeklopft werden muß. Teuer ist sie, weil sie in die Nachfolge ruft, Gnade ist sie weil sie in die Nachfolge &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Jesu Christi&lt;/span&gt; ruft; teuer ist sie, weil sie dem Menschen das Leben kostet, Gnade ist sie, weil ihm so das Leben erst schenkt; teuer ist sie, weil die die Sünde verdammt, Gnade, weil sie den Sünder rechtfertigt. Teuer ist die Gnade vor allem darum, weil sie Gott teuer gewesen ist, weil sie Gott das Leben seines Sohnes gekostet hat - "ihr seid teuer erkauft" -, und weil uns nicht billig sein kann, was Gott teuer ist. Gnade ist sie vor allem darum, weil Gott sein Sohn nicht zu teuer war für unser Leen, sondern ihn für uns hingab. Teure Gnade ist Menschwerdung Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teure Gnade ist Gnade als das Heiligtum Gottes, das vor der Welt behütete werden muß, das nicht vor die Hunde geworfen werden darf, sie ist darum Gnade als lebendiges Wort, Wort Gottes, das er selbst spricht, wie es ihm gefällt. Es trifft uns als Ruf in die Nachfolge Jesu, es kommt als vergebendes Wort zu dem geängsteten Geist und dem zerschlagenen Herzen. Teuer ist die Gnade, weil sie den Menschen unter das Joch der Nachfolge Christi zwingt, Gnade ist sie, weil Jesus sagt: "Mein Joch ist sanft und meine Last leicht." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweimal ist an Petrus der Ruf ergangen: "Folge mir nach!" Es war das erste und das letzte Wort Jesu an seinen Jünger (Mk 1,17; Joh 21,22) Sein ganzes Leben liegt zwischen diesen beiden Rufen." Bonhoeffer, Dietrich; Nachfolge, München 1988 (1ste Ausgabe 1937), S.15-16&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2783299737009439264?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2783299737009439264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2783299737009439264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/10/uber-die-gnade.html' title='Über die Gnade'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-4378613304993990286</id><published>2010-09-28T20:31:00.002+02:00</published><updated>2010-09-28T20:38:31.157+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebet'/><title type='text'>Über Gebet</title><content type='html'>"Denn bisher haben wir die ganze Frage [des Gebets] auf falsche Weise und auf falscher Ebene angepackt. Die bloße Frage: "Ist Beten wirksam?" bringt uns von Anfang an in eine falsche Geistesverfassung. "Wirksam" - als ob es sich um Magie oder eine Maschine handelte - um etwas, das automatisch funktioniert! Das Gebet im Sinne einer Bitte um etwas bildet nur einen kleinen Teil des Gebets überhaupt; Bekenntnis und Buße sind seine Schwelle, Anbetung sein Heiligtum, Gegenwart, Schau und Genuß Gottes sein Brot und Wein. Dass er Gebete erhört, ist eine Folge - und nicht unbedingt die wichtigste - dieser Offenbarung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;C.S.Lewis "Von der Wirksamkeit des Betens"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-4378613304993990286?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4378613304993990286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4378613304993990286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/09/uber-gebet.html' title='Über Gebet'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-9142284191965543072</id><published>2010-09-24T14:03:00.004+02:00</published><updated>2010-09-24T14:29:21.243+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>"Three friends of God"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TJyZhtnesGI/AAAAAAAAAJY/2UjKp4YWXqA/s1600/S7001053.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TJyZhtnesGI/AAAAAAAAAJY/2UjKp4YWXqA/s200/S7001053.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520456047709302882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Titel eines 1887 erschienenen Buches über das Leben von Johannes Tauler, Nicholas von Basel  und Heinrich (Henry) Suso. Das Buch erschien in London und ich übersetze ein paar Zitate aus der englischen Ausgabe, obwohl die Personen, von denen gesprochen wird, eigentlich deutsch-sprachig waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und an diesem großen Tag des Verlöbnisses, schüttet der bBräutigam die überfließenden Ströme seiner göttlichen Liebe auf die Braut, von der die Liebe dann wieder zum Bräutigam überfließt. Das geschieht solcherart, dass die Braut wie trunken ist von der Liebe, und so in einer Stunde mehr Liebe und Freude empfängt als alle natürliche Kreatur in Zeit und Ewigkeit geben könnte. Die Freude, die die Braut am Bräutigam findet ist so ohne jedes Maß, dass die Sinne oder der Verstand außer Stande sind es zu begreifen oder zu finden. pp.81&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es war im in diesem Moment, als stünde Einer bei ihm, und ein Licht und eine Herrlichkeit füllte seine Seele und er sah und hörte im innersten Herzen Worte, die keine Zunge mitteilen kann und die kein Menschenherz erdenken kann. Und seine Seele wurde von Sehnsucht erfüllt, und dennoch, war so gesättigt, dass aller Durst gelöscht war. Und alles wonach er sich hervor gesehnt hatte, erschien ihm wie nichtswürdig und alles Sehnen nach diesen Dingen war nicht länger vorhanden. Ob es Tag oder Nacht war, wusste er nicht, denn er hatte die Süße des ewigen Lebens gekostet und er wusste, dass der, der bei ihm stand, der Herr war....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sein Herz und seine Seele waren von himmlischem Wundern erfüllt, und mit der Herlichkeit, die er gesehen, und er war wie ein Kästchen, das mit süßem Parfüm gefüllt worden war, und dessen Geruch bleibt, auch wenn das Parfüm aus dem Kästchen gegossen wird. Von diesem himmlischen Moment an, war sein Herz fortan mit sehnender, verlangender Liebe nach Gott erfüllt." p.307ff&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F.Bevan, Three friends of God, Records from the lives of John Tauler, Nicholas of Basle, Henry Suso, London 1887&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-9142284191965543072?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/9142284191965543072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/9142284191965543072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/09/three-friends-of-god.html' title='&quot;Three friends of God&quot;'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TJyZhtnesGI/AAAAAAAAAJY/2UjKp4YWXqA/s72-c/S7001053.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7845766521032800428</id><published>2010-09-14T15:52:00.003+02:00</published><updated>2010-09-14T16:15:59.821+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Mit Belohnung oder ohne? Teil 2</title><content type='html'>Die Belohnugnsfrage ist mir in den letzten Tagen immer noch nachgegangen. Ist es Christlich, alles aus reinsten Motiven, ohne jeden Eigennutz zu tun? Ist es un-Christlich, wenn wir eigennützige Motive bei unseren Handlungen haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal: Die Forderung, ohne jedes Eigeninteresse zu sein, geht über die Forderung Jesu' hinaus. Wie schon im letzten Blog erwähnt: "Wer sein Leben verliert ..., der wird es gewinnen." Am Ende steht doch ein eigennütziger Gedanke. Der Unterschied ist nicht zwischen "Mit-Eigennutz" und "Ohne-Eigennutz", sondern in einer Zeitfrage: Eigennutz jetzt oder Eigennutz später?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnert das nicht an die Geschichte von Esau und dem Linsengericht? Er wird von der Bibel in seinem Verhalten kritisiert, weil er kurzfristigen Gewinn über den langfristigen stellt. Kurzfristig stillt er seinen Hunger, langfristig verliert er sein Erbrecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quer durch die Bibel zieht sich das Thema der Belohnung, die der gerecht Lebende von Gott empfängt oder in Zukunft empfangen wird. Und oftmals erfordert die zukünftige Belohnung, "kostspielige Entscheidungen" im heute. ("Kostspielig" soll hier nicht in erster Linie finanziell verstanden sein, sondern so, dass es kurzfristig erhebliche Nachteile mit sich bringen kann, den Weg des Gottes Gehorsams zu wählen.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Gottes Gebote hält, der hat großen Lohn (Ps 19,12), Jesaja tröstet sich mit dem Gedanken an den Lohn, der für ihn bei Gott ansteht (Jes 49,4), wer einem Propheten auch in kleinen Dinge dient, wird eines Propheten Lohn von himmlischen Vater erhalten (Mt 10,41), den Jüngern, die sich nach Jesu Worten verhalten wird zugesagt: "Euer Lohn ist groß im Himmel." (Mt 6,23) und die Bibel endet im letzten Kapiteln mit den Worten Jesu "Ich komme bald und mein Lohn mit mir." Offbg 22,12 Gott steht offensichtlich zum Belohnungsprinzip!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir Gott, im Gegensatz zur Bibel, zu einem Gott machen, der von uns völlige Eigennutz-Freiheit fordert, übersteigen wir das biblische Gebot. Ich denke, wir entehren Gott damit - denn Er will immer die Ehre des Gebenden für sich behalten! Und wir gehen an der menschlichen Realität vorbei - wir sind eben so, wir wollen letztlich einen Nutzen von unserem Verhalten, wir sind keine lupenreinen Idealisten. Wir sind Kinder! Kinder schaffen es auch bei bester Erziehung nicht, ganz ohne Eigennutz zu handeln. Ähnlich wohl auch bei Erwachsenen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendsten unter allen Menschen." 1 Kor 15,19 - so Paulus! Wenn wir nur in der Perspektive auf dieses Leben leben, dann lasst uns "essen und trinken, denn morgen sind wir tot." Jes 22,13. Was wir haben sollen und haben dürfen, ist die langfristig eigennützige Perspektive: Gott wird mich belohnen! Darum treffe ich heute die richtige Entscheidung, sogar dann, wenn sie mir im Jetzt nicht nützt, sondern eher schadet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7845766521032800428?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7845766521032800428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7845766521032800428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/09/mit-belohnung-oder-ohne-teil-2.html' title='Mit Belohnung oder ohne? Teil 2'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8168441231915257670</id><published>2010-09-08T14:45:00.006+02:00</published><updated>2010-09-14T15:52:24.826+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Mit Belohnung oder ohne?</title><content type='html'>"Wenn du mir beim Abwaschen hilfst, dann gebe ich dir hinterher ein Stück Schokolade." Das ist Bestechung. Sollte man nicht als freundlicher Zeitgenosse einfach mit helfen und abwaschen, ob man nun belohnt wird oder nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kriegt man aber einen unwilligen Zeitgenossen dazu, sich an unliebsamen Aufgaben zu beteiligen? Man kann ihn zwingen, mit Gewalt, Gewehr oder anderer Kraft-Methode. Das ist aber auch nicht so schön, denn nun tritt an die Stelle der Motivation die Furcht. "Wenn du mir nicht hilfst, erschiesse ich dich!" Wie nun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, wir haben ein "christliches Problem" darin, dass wir denken, die schönste Form der Liebe ist die ohne Eigennutz (und ohne Furcht). Wir streben nach diesem schönen Ideal eines Menschen, der einfach "gut" ist, ohne davon einen persönlichen Nutzen zu haben. Nur, wer hält das denn in Wirklichkeit für länger als eine halbe Stunde aus? Ich denke, wir kommen an der Tatsache nicht vorbei, dass jeder von uns ein tiefstes Interesse an sich selbst hat - Eigennutz - oder: was kommt dabei für mich heraus? Wenn man versucht, den Eigennutz quasi christlich als unschön zu verbieten, versteckt er sich nur hinter einem frommen Mäntelchen, weg ist er deswegen noch lange nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hier ist mal ein anderer Gedanke dazu: Vielleicht muss er ja gar nicht komplett weg, der Eigennutz, sondern er muss nur richtig gelenkt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Und er rief zu sich das Volk samt den Jüngern und sprach zu ihnen: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's erhalten."&lt;/span&gt; Markus 8,34-35&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu St.Augustin: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Wenn du dein Leben liebst, dann steht es in der Gefahr, zerstört zu werden. Deswegen darfst du es nicht lieben, weil du es nicht zerstört sehen willst. Aber darin, dass du es nicht zerstört sehen möchtest, zeigst du Liebe für dein Leben."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heisst, du liebst dein Leben dann am besten, wenn du es nicht liebst, sondern verlierst. Aber gerade darin, dass du es letztlich nicht verlieren willst, zeigt sich wieder die Liebe für das "Selbst", oder der Eigennutz. Man kommt vom Eigennutz nicht weg, letztlich hassen wir den Tod, wir wollen das Leben nicht verlieren, es ist ja auch erhaltenswert. Das ist erlaubt! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wie? Der ist auf richtige Art eigennützig, der nicht nur seinen eigenen Nutzen sieht, sondern, dass es ihm nützt, sich nicht zu nützen. Verwirrt??? Ich auch ein bisschen, muss ich vielleicht noch einen anderen Blogg drüber schreiben, aber nicht heute!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8168441231915257670?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8168441231915257670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8168441231915257670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/09/mit-belohnung-oder-ohne.html' title='Mit Belohnung oder ohne?'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7639713924109867160</id><published>2010-09-08T14:21:00.003+02:00</published><updated>2010-09-08T14:44:41.859+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Who is He?'/><title type='text'>Ein erschreckender Gedanke</title><content type='html'>Es fängt damit an, dass wir zwei Katzen hier haben, die sich (für das ungeübte Auge) ziemlich ähnlich sehen. Die eine heisst "Tigger", die andere "Tabitha", manchmal auch zärtlich "Tabitha-Mäuschen" genannt. Letzteres ist aber fehlleitend, denn Tabitha hat so ihre Launen, sie mag es nicht immer, wenn jemand sie streichelt und haut auch gerne mal mit den Krallen zu. Tigger dagegen ist superlieb, mag jede Form von Streicheln und kratzt nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man nun denkt, es ist Tigger - es ist aber Tabitha, dann kann man eine ziemliche Überraschung erleben! Damit fängt es an. Es ist eben nicht dieselbe Katze, sieht nur so aus. Man könnte gemein sein und sagen, dass Tabitha eine Fälschung von Tigger ist. (Aber so gemein werde ich jetzt nicht sein, auch Tabitha ist geliebt, selbst wenn sie kratzt - das nennt man glaube ich "Gnade".)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fälschung vom Original zu unterscheiden ist gar nicht so einfach. Denn, nun bin ich beim generellen Prinzip, die Fälschung ist ja nur dann erfolgreich, wenn sie dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht. Ein "falscher Fuffziger" mit einer großen 60! drauf funktioniert eben nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genau hier ist der erschreckende Gedanke. Die Fälschung vom echt Christlichen ist nicht das Gegenteil vom Christentum, sondern das, was ihm zum Verwechseln ähnlich ist! Der Anti-Christ ist wahrscheinlich Gemeindeleiter und nicht ein Bordellbesitzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Täuschung ist dem Original an so vielen Punkten ähnlich, dass es schwer sein kann, das echte vom falschen zu unterscheiden. Die Fälschung hat vermutlich auch einen Jesus und ein Kreuz und eine Kirche auf dem Infoblatt, aber es ist doch nicht das echte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist kein völlig neues Problem; der 1 Johannes Brief beschreibt an vielen Punkten wie man das echte vom falschen unterscheiden kann. Das erschreckende ist aber, dass wir diesen Brief schon seit fast 2000 Jahren haben, und das hat das Problem nicht aus der Welt geschafft. Wir sind immer noch für uns selbst herausgefordert, nicht einem "fast richtigen" Christentum  zu folgen, sondern dem wirklich richtigen. Dazu sollte man Johannes nicht nur in der Bibel haben, sondern ihn auch mal lesen und verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In letzter Zeit habe ich oft an die Dehnbarkeit einer Gitarrensaite gedacht. Man dreht an der Mechanik und es kommt immer ein Ton! Aber ist es das A oder E oder D, das es sein soll? Dazu braucht man ein Stimmgerät. Das Stimmgerät für das echte Christ-sein ist Jesus. Das, was er ist und was er gelebt und gelehrt hat bringt uns die Möglichkeit, uns richtig zu stimmen/ oder stimmen zu lassen. Aber wir sollten es nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, dass es schon irgendwie alles echt und ok ist. Die Fälschung sieht aus wie echt, ist es aber nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, erschreckt? oder erschreckt dich sowas gar nicht? Die Frage ist, ist mein/dein Leben wirklich auf dem Fundament Jesus, mit allen Facetten? Wer das Haus nicht auf den Fels baut, verliert im Sturm alles, was er aufgebaut hat. Tigger oder Tabitha, das ist hier die Frage...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7639713924109867160?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7639713924109867160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7639713924109867160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/09/ein-erschreckender-gedanke.html' title='Ein erschreckender Gedanke'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2919302868974431231</id><published>2010-09-03T13:45:00.003+02:00</published><updated>2010-09-03T14:46:35.276+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Ist das "Hörende Gebet" biblisch?</title><content type='html'>... so der Titel einer Pro &amp; Kontra Spalte in IdeaSpektrum 6/2007. Das ist zwar eine Weile her, aber der Kommentar des "Kontra" Vertreters Ron Kubsch hat mich ans Denken gebracht, und das Thema an sich ist ja auch nach wie wor aktuell. Ron Kubsch schreibt am Ende seiner Stellungnahme: "Einen biblischen Auftrag für das hörende Gebet habe ich nicht gefunden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das so, gibt es keinen biblischen Auftrag für hörendes Gebet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu noch einmal Zitat Ron Kubsch: "Während Gott sich in der Bibel (nur) zu heilsgeschichtlichen Fragen mitgeteilt hat, ist das Gebet für diese Christen der Raum, in dem Gott sich mir ganz persönlich offenbart. Ich nehme mich zurück, lasse die eigenen Gedanken los und warte darauf, dass Gott sich mir durch Bilder, Eindrücke, Stimmen, Schmerzen oder Geschmacksempfindungen mitteilt. Gott hören heißt hier, mein subjektives, in einer Gebetsbeziehung entstandenes Erleben als göttliche Information zu bezeichnen. Und dieses Hören auf Gottes Stimme kann ich in Seminaren erlernen. Diese Auffassung vom Gebet ... ist eine Anleitung zum Subjektivismus (für viele auch zum Unglücklichsein)."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat Gott sich in der Bibel nur zu heilsgeschichtlichen Fragen mitgeteilt? Zumindest für die Beteiligten der biblischen Geschichte war das nicht zu erkennen. Abrahams Berufung in ein neues Land zu ziehen, Davids Anfragen bei Gott, wie er diesen und jenen Feldzug bewerkstelligen sollte, Nehemias Wunsch, die zerstörte Stadt Jerusalem wieder aufzubauen, Jesus' Wissen, das Lazarus wieder von den Toten zurück kehren sollte oder dass die Frau am Brunnen schon eine Reihe Ehemänner gehat hatte, Petrus Erkenntnis, dass er mit dem Nicht-Juden Kornelius persönlichen Umgang pflegen soll, Paulus Einsicht, dass das Schiff besser im Hafen bleiben sollte - das sind nur ein paar Beispile, dass Menschen aus einer hörenen Haltung Gott gegenüber bewegt wurden, das (letztlich auch heilsgeschichtlich) richtige zu tun (- nur ihnen selbst war das in diesen Situationene wahrscheinlich nicht bewusst). In ihrem Erleben ging es um die Lösung alltäglicher Fragen und Herausforderungen. Dazu sprach Gott zu ihnen und erwies sich ihnen als vertrauenswürdiger Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es macht manche bibeltreuen Geschwister nervös, wenn man von einer "direkten Offenbarung" Gottes spricht. Zu viel an Kirchengeschichte zeigt uns deutlich, dass sich auf diesem Wege endlos viele Irrlehren entwickelt haben. Daher gibt es ein sehr berechtigtes Mißtrauen gegen jede Person, die für sich besondere Offenbarungen in Anspruch nimmt, die sich nicht ohnehin schon in der Bibel finden. Wenn jemand nach einem "Hörenden Gebet" aufstehen sollte und verkündete: "Der Herr hat mir soeben mitgeteilt, dass ich sein letzter Prophet bin und dass er euch endlich wissen lassen möchte, dass er nicht von einer Jungfrau geboren wurde.", dann sollten wir zu Recht mißtrauisch reagieren. Direkte Offenbarungen, die dem biblischen Zeugnis wiedersprechen, können nicht von Jesus Christus "gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit" kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber darum geht es beim "Hörenden Gebet" gar nicht. Auch nicht um eine Methode, allen Subjektivismus mit geistlichem Mäntelchen einzukleiden und damit zu "göttlicher Information" zu erheben. Es geht darum, dass Gott auch schon in der Bibel zu mehr als nur zu den heilsgeschichtlichen Fragen sprach. Neben dem geschriebenen Wort des Gesetzes gab es über Jahrtausende den Dienst des Propheten, zuweilen auch "Seher" genannt Zu diesem durfte man offensichtlich auch mit so banalen Fragen kommen wie: "Wo sind denn meine entlaufenen Esel, die ich schon seit Tagen suche?" (vgl. 1 Sam 9,5-6) Moses hatte vom Berg nicht nur die zehn Gebote herab gebracht, sondern auch das Bundesbuch, in dem Gott sich detailliert über Fragen des Lebens und der alltäglichen Ordnung und Gerechtigkeit äußerte. Obwohl dies alles schriftlich festgelegt war, stand das Volk vom frühen morgen bis zum späten Abend beim Propheten Moses Schlange, so dass er das geschriebene Wort durch geistliche Einsicht in ihrem Leben zur Anwendung bringen sollte. Zudem gab es das "Zelt der Begegnung", in dem man den direkten Kontakt zu Gott suchen und erwarten durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch das gesamte Alte Testament nach Mose gab es den priesterlichen Dienst, der das Volk den Unterschied zwischen dem heiligen und dem unheiligen zeigte. Gott gab sich nicht damit zufrieden, ein Buch zu senden und dann zu sagen: "Dann lest doch, da steht alles drin." Er benutzte die menschlichen Gefäße seine Absichten mitzuteilen, - auch wenn die sehr oft versagten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Banal gesagt: Die Bibel sagt uns, dass die Ehe gut ist - aber nicht, wen wir heiraten sollen. Die Bibel sagt uns, dass Saat und Ernte nicht aufhören, aber nicht, ob wir dieses Jahr besser Kartoffeln oder Mais anbauen sollten. Die Bibel sagt uns, dass es gut ist, großzügig zu sein und den Armen zu geben, aber nicht welchem Armen meines Umfelds und auf welche Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Position "Gott spricht ausschliesslich durch die Bibel und durch nichts sonst.", lässt uns mit diesen Fragen allein. Einziger Anlaufpunkt wird die eigene Vernunft, göttliches Reden ist in diesen Alltagsdingen nicht zu erwarten. Das ist aber schade, denn dadurch wird Gott reduziert von einem "redenden Gott" zu einem "geredet habenden Gott" - und weil viele sein Reden in der Bibel schwer verständlich finden oder keine Antwort auf ihre praktischen Fragen darin sehen, macht in der Regel einfach jeder das, was er ohnehin schon gedacht hat. Christ sein hin oder her. Das ist auch Subjektivismus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man dieses Dilemma lösen? Oder anders: Wie lösen wir uns von nicht-biblischem Subjektivismus in unseren Alltagsfragen? Wie können wir mit Gottes Reden und Eingreifen rechnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort: Wir nähren uns mit der reinen Milch und festen Speise des Wortes. Wir lassen das Wort Christi reichlich unter uns wohnen, auf viele unterschiedliche Arten und Weisen. Wir erneuern unsern Sinn nach seinem Wort und seinem Evangelium - und wir warten auf Gott. Wir richten unsere Blicke auf ihn wie die Magd auf ihre Arbeitgeberin, wie das Kind auf die Mutter, wie der Diener auf den befehlenden Herrn. Wir, seine Schafe, rechnen damit, dass der gute Hirte zu uns sprechen wird. Wir bringen ihm unsere Alltagsfragen und erwarten sein Reden. In kleinen Entscheidugen gehen wir mit kindlichem Vertrauen voran, prüfen das Gehörte durch unser Tun. Aus Fehlern darf man lernen, Kleinkinder laufen auch nicht vom ersten Schritt an den perfekten Marathon. In größeren Entscheidungen teilen wir das Gehörte demütig mit anderen in der Gemeinde. Nicht "ich allein" habe den Geist Gottes gepachtet, sondern die Kleinen wie die Großen sollen alle den Herrn erkennen können, denn das ist die Verheißung des Neuen Bundes (Jer 31,34). Gemeinsam werden wir uns sicher, wie Gottes Wort in meiner Situation anzuwenden ist und was Gottes Wille für mich zu diesem Zeitpunkt ist. (Dabei soll jeder Verantwortung lernen, und nicht, alle Eigenverantwortung an die Gemeindeleitung abzugeben oder Entscheidungen endlos mit den Worten "Der Herr hat noch nicht geredet.", zu vertagen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine hörende und zum Gehorsam bereitwillige Haltung ehrt Gott mehr als ein verstandesmäßiger Subjektivismus. Jesus Christus der Redende und Offenbarende bleibt sich gleich "Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan (man beachte die Vergangenheitsform!) und will ihn kundtun (Futur), damit die Liebe, mit der du mich liebst, sei in ihnen und ich in ihnen." Jo 17,26 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hörendes Gebet, demütig gehandhabt, ist durchaus ein biblischer Auftrag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2919302868974431231?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2919302868974431231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2919302868974431231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/09/ist-das-horende-gebet-biblisch.html' title='Ist das &quot;Hörende Gebet&quot; biblisch?'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-5170308152458264835</id><published>2010-08-16T09:29:00.005+02:00</published><updated>2010-08-16T09:47:01.416+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Moses kam vom Berg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TGjswk_bBdI/AAAAAAAAAIo/rTsc4E8y2tY/s1600/S7001050.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TGjswk_bBdI/AAAAAAAAAIo/rTsc4E8y2tY/s200/S7001050.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5505910863767995858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was hatte Moses aus seiner Begegnung mit Gott auf dem Berg zurück gebracht? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtige Antwort: Die zehn Gebote. Und das nicht nur einmal, sondern zweimal. Die ersten Gesetzestafels zerschlug er im Zorn, die zweiten wurden sorgfältig im Allerheiligsten aufbewahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Moses brachte noch mehr vom Berg. Er hatte so viel von Gott gehört, dass er ganze Bände mit Anweisungen für das Leben mit Gott aufschreiben und lehren konnte. Er brachte nicht nur zehn Gebote, sondern eine ganze Lebensordnung für alle Situationen des Alltags mit vom Berg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit könnten wir uns eigentlich zufrieden geben. Aber Moses brachte noch mehr. Nachdem er selbst lange Zeit in Gottes Gegenwart auf dem berg verbracht hatte, brachte er eine Sehnsucht nach Gott und Seiner Gegenwart mit vom Berg. Um dieser Sehnsucht Ausdruck zu verleihen, stellte Moses ein Zelt auf und nannte es das "Zelt der Begegnung". Dort begegnete man aber weder Mose, noch seinen Gestzestafeln, noch seinen weisen Vorschriften, dort begegnete jeder, der es wollte, Gott selbst!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott kam vom Berg mitten in das Camp der Israeliten, das war das Geschenk, das Moses mit ins Camp brachte. Es war nicht in Stein gemeisselt oder auf Papyrus geschrieben. Es war ein lebendiges Geschenk. Wenn nun die Herrlichkeit des Neuen Bundes tatsächlich besser ist als die Herrlichkeit des Alten (wie Paulus es im 2 Kor 3 sagt) ist, dann haben wir keinen Grund neidisch zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben das geschriebene und über Jahrtausende aufbewahrte, zuverlässige Wort. Wir haben das Zeugnis zehntausender Nachfolger des lebendigen Gottes, die uns ermutigen ein Ihm gefälliges Leben zu führen - aber vor allem haben wir ein "Zelt der Begegnung", die Möglichkeit zu Gott selbst zu kommen. Das ist das Geschenk Gottes an uns: IMMANUEL, Gott mit uns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum ein Wort an dich und mich: Wenn wir nur das geschriebene Wort, viele Regeln, weise Worte und Vorschriften haben - das ist noch nicht alles, geh ins "Zelt der Begegnung" und lerne den kennen, der die Worte und Weisheiten gesandt hat. Das ist das Geschenk, umsonst gegeben und auch für dich erlebbar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-5170308152458264835?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5170308152458264835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5170308152458264835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/08/moses-kam-vom-berg.html' title='Moses kam vom Berg'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TGjswk_bBdI/AAAAAAAAAIo/rTsc4E8y2tY/s72-c/S7001050.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-5142751825423175921</id><published>2010-08-11T11:45:00.003+02:00</published><updated>2010-08-11T11:53:48.196+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Who is He?'/><title type='text'>Eine Faith Camp Predigt</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Es begab sich zu der Zeit des Ahas... da zogen Rezin ... und Pekach... herauf nach Jerusalem, um es zu bekämpfen, sie konnten es aber nicht erobern. Da wurde dem Hause David angesagt: Die Aramäer haben sich gelagert in Ephraim. DA BEBTE IHM DAS HERZ UND DAS HERZ SEINES VOLKES WIE DIE BÄUME IM WALD BEBEN VOM WIND. Aber der Herr sprach zu Jesaja: Geh hinaus, Ahas entgegen ... und sprich zu ihm: HÜTE DICH UND BLEIBE STILL, FÜRCHTE DICH NICHT, UND DEIN HERZ SEI UNVERZAGT vor diesen beiden Brandscheiten, die nur noch rauchen ... weil die Aramäer gegen dich Böses ersonnen haben ... und sagen: Wir wollen hinaufziehen nach Judah und es erschrecken und für uns erobern... so spricht der Herr: ES SOLL NICHT GESCHEHEN UND NICHT SO GEHEN..." &lt;/span&gt;Jesaja 7, 1-7&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-5142751825423175921?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5142751825423175921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5142751825423175921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/08/eine-faith-camp-predigt.html' title='Eine Faith Camp Predigt'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-554859584501668775</id><published>2010-07-15T10:01:00.002+02:00</published><updated>2010-07-15T10:44:05.309+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Who is He?'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anbetung'/><title type='text'>Erneuerung des Denkens</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des Herrn Fest."&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;2 Mo 32,4-5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott zu kennen und zu erkennen ist anscheinend gar nicht so einfach. Die Israeliten haben doch erst vor kurzem die erstaunlichsten Wunder erlebt. Gott hat sie aus Ägypten befreit und wacht an jedem Tag über ihnen. Und doch kommt es zu dieser Episode mit dem goldenen Kalb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie konnten sie nur? Sich ein goldenes Kalb machen und es anbeten. Wir finden das völlig sonderbar und verstehen es gar nicht. Es ist aber nicht ganz so "Götzen anbetend" wie es uns scheint. Den Israeliten ist durchaus bewusst, dass Gott der Herr sie aus Ägypten befreit hat. Es ist ihnen bewusst, dass diese Befreiung ein großer Akt der Güte und Gnade war. Ich denke, es ist ihnen auch klar, dass sie sehr abhängig davon sind, dass der Herr ihnen weiter seine Güte zeigt. Darum wollen sie ihn anbeten und ehren. So weit gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem entsteht in der Verbildlichung. Sie wollen Gott anbeten. Und durch ein merkwürdiges Zusammenspiel von Volk und Leitern entsteht das goldene Kalb. Denk auch daran, dass sie die 10 Gebote noch nicht haben - "Du sollst dir kein Bildnis machen...". In der ägyptischen Kultur, aus der sie gerade kommen, war gerade das Bilder machen ein Ausdruck ehrwürdiger Anbetung. Sie wollen wahrscheinlich durchaus etwas Gutes tun - es fehlt ihnen einfach an der richtigen Erkenntnis Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aaron sagt später selbst etwas fassungslos: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Und ich warf es ins Feuer, daraus ist das Kalb geworden."&lt;/span&gt; 2 Mo 32,24b Es klingt nach: "Auf einmal stand da dieses Kalb, ich weiß gar nicht, wie das geschehen ist. Aber dann habe ich auch gedacht, das ist der Herr und habe alle aufgerufen, Ihn zu ehren." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aaron ist einer Blüte auf den Leim gegangen. Falschgeld gab sich für das Echte aus und keiner hat's gemerkt - außer Moses! Warum hat Moses das Falschgeld erkannt, wenn es über einer Million Leuten nicht gelungen war? Ich denke, es lag daran, dass er das Original lange genug angeschaut hatte. Wenn man Falschgeld erkennen will, muss man die Original Banknoten studieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knapp daneben ist eben auch daneben. Und sie haben es nicht gemerkt, dass sie "Religion" für das Echte eingetauscht hatten; dabei wollten sie doch eigentlich das Richtige: dem Herrn danken, Ihn feiern und weiter Seine Güte genießen. Aber das Bild stimmte nicht. Die Methode stimmte nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen möget, was Gottes Wille sei, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."&lt;/span&gt; Rö 12,2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten uns auch nicht ganz so sicher fühlen, dass wir immer das richtige von Gott denken und glauben. Ja, schon "Glaubensgewissheit", aber mal anhand der Schrift überprüfen, ob das, was wir von Gott im Herzen glauben auch wirklich wahr ist, das wäre gar nicht verkehrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wäre deine Antwort auf die folgenden Fragen? Hat Gott heute gute Laune oder schlechte? Ist Er fröhlich oder ärgerlich, wenn Er dich sieht? Will Er dich segnen oder dich in einen schweren Dienst rufen, den du lieber gar nicht tätest? Wie ist Er eigentlich? Würdest du das Falschgeld erkennen, das dir untergejubelt werden soll?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlusswort: Ohne den Heiligen Geist als unseren Lehrer werden wir es nicht schaffen, zu wahrer Erkenntnis Gottes zu kommen. Am Ende vom Buch Hiob steht auf einmal ein jugendlicher Ratgeber vor Hiob, (ab Kap 32) und er macht es ganz klar, dass seine Weisheit und Einsicht nicht durch lange Lebenserfahrung gewonnen wurde, sondern dass ihn der Geist Gottes verständig gemacht hat. Er holt mehrmals aus, um Hiob in seinem Gottesbild zu korrigieren und in seiner letzten Rede stellt er sich noch einmal vor:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Ich will mein Wissen weit hervorholen und meinem Schöpfer Recht verschaffen. Meine Reden sind wahrlich nicht falsch, vor dir steht einer, der es wirklich weiß."&lt;/span&gt; Hiob 36,4-5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lasst uns Gott erkennen, so wie er wirklich ist. Denn Er ist gut und seine Liebe währet ewiglich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-554859584501668775?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/554859584501668775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/554859584501668775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/07/erneuerung-des-denkens.html' title='Erneuerung des Denkens'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1850637592023867392</id><published>2010-07-14T11:40:00.003+02:00</published><updated>2010-07-14T12:06:03.249+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Who is He?'/><title type='text'>Aber, aber...</title><content type='html'>Die vom Geist Gottes geleitet sind, das sind Gottes Kinder, schreibt Paulus. Es ist immer wieder ein wichtiges Thema, dieses "von Gott geleitet sein". Gestern habe ich mit einem Freund geredet, der gerade eine neue Arbeitsstelle angenommen hatte und plötzlich, eine halbe Stunde später, hatte er Zweifel und fragte sich, ob es wirklich Gottes Plan war, die neue Stelle anzunehmen. Wie ist das mit Gottes Führung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist immer wieder aufgefallen, dass einerseits der Geist unserem Geist Zeugnis gibt, aber das wir auch gewisse Scheuklappen und Begrenzungen in unserem Hören auf Gott haben. Drei biblische Beispiele verdeutlichen, was ich meine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apg 10,11-13 Petrus sieht in einer Vision unreine Tiere auf einem Tuch vom Himmel kommen und die Stimme Gottes spricht zu ihm, dass er diese Tiere essen soll. Nein, sagt Petrus, das geht nicht. Dies sind unreine Tiere und ich darf sie als guter Jude nicht essen. Hier ist es seine Kultur und sein Glaubensverständnis, dass "Aber" sagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apg 9,13--14  Ananias hört vom Herrn deutlich, dass er zu einer bestimmten Adresse gehen soll und dort wird er einen betenden Mann vorfinden. Soweit kein Problem, aber der Mann heißt Saulus und der mag keine Christen! Er ist gefährlich. "Aber" sagt Ananias, weißt du Herr, zu wem du mich da schickst, das ist wahrscheinlich nicht gut für mich. Hier ist es der Selbsterhaltungstrieb und der Verstand, der ein "Aber" gegen die Offenbarung und Wegweisung Gottes spricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apg 16,6-10 Das dritte Beispiel besteht darin, dass jemand etwas tun möchte und denkt, es wäre wohl der Wille Gottes, aber der Heilige Geist sagt "Nein!, Es ist nicht Gottes Wille." Diesmal kommt das "Aber" von Gott, nach weiteren fehlgeschlagenen Versuchen kommt das deutliche Wort vom Herrn, und Paulus samt seinen Kollegen wissen dann wirklich, wohin sie gehen sollen. Das "Aber" wurde in diesem Fall durch Eifer und den menschlichen Willen, Gottes Geboten zu folgen, verursacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anwendung für uns? Einmal: die päpstliche Unfehlbarkeit gibt es in unserem Leben nicht. Unfehlbar ist nur der, der völig sündlos ist und der in vollkommener Erkenntnis Gottes lebt. (Und das schafft nicht mal der Papst... Nur Jesus macht nie Fehler, deswegen bleib nah bei ihm!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Wir werden immer wieder Fehler machen in unserem Bestreben auf Gottes Weisung zu hören - aber deswegen verpassen wir noch lange nicht den Weg, denn Gott ist für uns und mit uns! (Man kann aber sicher eine Reihe Fehler vermeiden, wenn man sich nicht primär von der Kultur, dem Verstand und dem Selbsterhaltungstrieb leiten lässt.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drittens: Zu viel Eifer kann uns auf Abwege führen - ABER auch in diesem Fall gilt Punkt zwei. Letztlich gilt in allen Fragen der Wegweisung: Großer Gott - alles ok!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1850637592023867392?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1850637592023867392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1850637592023867392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/07/aber-aber.html' title='Aber, aber...'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-3127103964666552143</id><published>2010-07-09T10:13:00.002+02:00</published><updated>2010-07-09T10:34:27.880+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><title type='text'>Zwei kleine Geschichten</title><content type='html'>... die mich amüsiert haben - aber auch nicht ohne hilfreiche Einsichten sind!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Original kann man auf Englisch in einer Predigt von Danny Silk - podcast von Bethel Church Reading hören, unter dem Titel "The seed remains in you" - meine Version ist etwas "gefrankt" worden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war einmal ein Esel. Der hatte einen bösen Feind und der grub ihm eine tiefe Grube, darin den Esel zu fangen. Dummerweise fiel der Esel tatsächlich in die Grube und da saß er nun, tief unten und konnte nicht wieder heraus. Sein Feind, weil er ein wirklich böser Feind war, war nicht zufrieden damit, den Esel in der Grube zu sehen, sondern er bewarf ihn tagaus, tagein mit Dreck, um ihn vollends zu begraben. Das gefiel dem Esel nicht, aber es gelang ihm einige Tage lang, den Dreck immer wieder von seinem Rücken zu schütteln. Der Feind hörte nicht auf, ihn mit Dreck zu bewerfen! Nachdem dies einige Zeit schon so gegangen war, dachte der Esel einen schlauen Gedanken: "Wenn der weiter so viel Dreck in meine Grube wirft, wird mein Loch immer flacher...." Das ermutigte den Esel, auch weiterhin den Dreck abzuschütteln, aber er tat es nun in einer neuen, hoffnungsvollen Haltung. Und es war gar nicht so lange, da war das Loch voll mit Dreck, der Esel aber trat heraus aus dem Loch und ging fröhlich pfeifend seiner Wege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war Geschichte Nr.1&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschichte 2 ist eigentlich ein Sprichwort: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DIE TÜR ZU UNSERER HOFFNUNGSVOLLEN ZUKUNFT WIRD BEWACHT VON FURCHTERRENGEND KNURRENDEN HUNDEN.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sind wir, hoffnungsvoll auf dem Weg in eine gute Zukunft, wir haben eine schöne Erwartung in uns, dass es alles noch viel, viel besser werden kann. Auf einmal sehen wir eine Tür vor uns, und sie hat genau die richtige Farbe und auf ihr steht: "Hier musst du lang gehen, dann kommst du in die schöne Zukunft, die du erhofft hast." Und es ist auch tatsächlich so, wenn du diesen Schritt tun kannst, wirst du wirklich viel weiter sein. - Und auf einmal hörst du ein schreckliches Knurren, das klingt so sehr nach "Ich werde dich beißen und zerreißen", dass dein Herz ganz automatisch anfängt, furchtsam zu schlagen. Du siehst die Tür - und du möchtest wirklich hindurch gehen - aber andererseits hast du ganz schön Angst dass die Hunde die da knurren, sehr schmerzhaft zubeißen werden. Was tun? Es gibt einfach keinen anderen Weg - du musst den Schritt wagen, - oder immer wissen, dass dein Leben anders hätte sein können, wenn du dich nur getraut hättest. Zitternd gehst du auf die Tür zu - das Knurren wird noch lauter und lauter - bis du dann fast die Türklinke in der Hand hast, und dich schnell zur Seite drehst, um die knurrenden Hunde anzuschauen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da sitzen zwei Chihuahuas mit Megaphone! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Moral von der Geschicht? Fürcht dich nicht!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-3127103964666552143?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3127103964666552143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3127103964666552143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/07/zwei-kleine-geschichten.html' title='Zwei kleine Geschichten'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8237567716308070897</id><published>2010-07-02T08:49:00.002+02:00</published><updated>2010-07-02T09:09:31.451+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Angelus Silesius</title><content type='html'>Hier ein paar Zitate von "Angelus Silesius", der eigentlich Johann Scheffler hiess. 1624-1677 lebte und wirkte er in Breslau/ Wroclaw. Die Verse sind  aus "Der Cherubinische Wandersmann" - hübscher Titel, nicht wahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DAS EDELSTE GEBET&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das edelste Gebet ist, wenn der Beter sich&lt;br /&gt;In das, vor dem er kniet, verwandelt inniglich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DES WEISEN VERRICHTUNG&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Narr ist viel bemüht; des Weisen ganzes Tun,&lt;br /&gt;Das zehnmal edeler, ist Lieben, Schauen,Ruhn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DEIN KERKER BISTU SELBER&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt, die hält dich nicht; du selber bist die Welt, &lt;br /&gt;Die dich in dir mit dir so stark gefangen hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DER GUTE TAUSCH&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mensch, gibstu Gott dein Herz, er gibt dir seines wieder,&lt;br /&gt;Ach, welch ein wertrer Tausch! Du steigst auf, er nieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DER WEISE FEHLT NIE DES ZIELS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weise fehlet nie; er trifft allzeit das Ziel; &lt;br /&gt;Er hat ein Augenmaß, dass heißest: Wie Gott will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WAS MAN LIEBT, IN DAS VERWANDELT MAN SICH (aus S.Augustino)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mensch, was du liebst, in das wirstu verwandelt werden,&lt;br /&gt;Gott wirstu, liebstu Gott, und Erde, liebstu Erden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GOTT GIBT GERN GROSSE GABEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott, weil er groß ist, gibt am liebsten große Gaben&lt;br /&gt;Ach, daß wir Armen nur so kleine Herzen haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8237567716308070897?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8237567716308070897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8237567716308070897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/07/angelus-silesius.html' title='Angelus Silesius'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2165337178953308341</id><published>2010-06-22T19:07:00.002+02:00</published><updated>2010-06-22T19:32:59.217+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anbetung'/><title type='text'>Die Vögel</title><content type='html'>Nein, nicht die von Hitchcock - das ist Jahre her, das ich den Film gesehen habe. Nein, ich war ganz einfach heute spazieren und während ich so wandelte, sah ich just in den Lüften einen Bussard fleuchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei fiel mir auf einmal ein, dass in der letzten Zeit immer wieder mal "die Vögel" zu mir sprechen. (Ja, ich weiß, das lädt zu allerlei Bemerkungen ein...) Da war neulich die Lerche: Ich liebe Lerchen! Das ist wahrscheinlich zur Zeit mein Lieblingsvogel. Man sieht sie kaum; die Lerche ist ohnehin schon vom Aussehen nicht beeindruckend, - dann fliegt er noch so hoch, dass man wirklich genau hingucken muss - aber man hört! Das zwitschert wie verrückt! Aber "verrückt" ist nicht das richtige Wort und "zwitschern" auch nicht. Lerchen singen! Sie singen ihre eigenen erstaunlichen Melodien und das nicht "verrückt" sondern mit absoluter Hingabe. Alles, was die kleine Vogelbrust in sich hat, und wenn möglich noch mehr als alles, das muss raus. Für einen so kleinen Vogel, so hoch droben, ist allein schon die Lautstärke beeindruckend. Und dabei flattert er was das Zeug hält, denn leider fehlen die Adlersschwingen zum majestätischen Gleiten. Die Lerche muss sich anscheinend mit fast Kolibri ähnlichem Flügelschlag in der Luft halten, sonst fällt sie runter - und das geht ja nicht, man muss ja von möglichst hoch oben singen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halt - auch das ist wieder nicht ganz die richtige Bezeichnung, es ist nicht "von oben". Ich denke, Lerchen singen mehr "nach oben" und je höher, desto besser. Es geht ihnen, so scheint es mir, gar nicht um das menschliche Publikum "da unten", sondern es muss einfach aus ganzen Herzen nach oben gesungen werden. Und damit ist dann auch schon klar, warum mir der Vogel so gefällt und mich beeindruckt. Ich spare mir die predigt-ähnlichen Ausführungen, das kriegt ihr ja auch selbst hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein anderer Vogel: (Ja, lach' ruhig über mich...) ist ein ich-weiss-nicht-mal-wie-er-heisst. Aber der sang schon vor Anbruch des Tageslichts, auch mit erstaunlicher Ausdauer. Es hörte gar nicht auf. Wieder und wieder rief er in das Dunkel vor Tagesanbruch seine Botschaft hinein. Viellicht liegt es wirklich an ihm, dass die Sonne aufgeht. Zumindest ist sein Rufen von Dringlichkeit geprägt. "Komm doch, Komm doch raus. Ich bin schon hier. Komm doch. Komm doch raus." - oder so.... Es war einfach das Dringliche, das mich beeindruckte und die Ausdauer, die Hingabe, die Vision. Schon im Dunkeln zu singen, wenn doch eigentlich noch gar kein anderer Vogel wach ist, der zuhört. Auch das lädt zum sermonieren ein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Vogel Nr.3 war heute der Bussard. Das mit dem gleiten ist schon schön. Man sah aber heute auch, dass selbst der majestätische Höhengleiter nicht allein auf Spannweite vertrauen kann. Er muss sich seine Thermik suchen. Und solange die noch nicht gefunden ist, muss er auch die Flügel bewegen und fliegen wie die anderen, kleineren Vögel auch. Nix war mit gleiten, geflattert wurde. Zwar mit wesentlich größerer Spannweite und da sieht selbst das Flattern nicht wie Flattern aus - aber unter uns, es war eben doch geflattert! Ohne gemein zu sein, fand ich das gut. Auch die großen Vögel sind eben doch nur Vögel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, das reicht wohl. Ein Buch wird das hier gewiss nicht, aber im Blog darf man mal, oder nicht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2165337178953308341?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2165337178953308341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2165337178953308341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/die-vogel.html' title='Die Vögel'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8103680686294046509</id><published>2010-06-17T19:46:00.003+02:00</published><updated>2010-06-17T19:58:09.471+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><title type='text'>Noch'n Hit von Paul Gerhard</title><content type='html'>Es fängt so mancher weise Mann/ ein gutes Werk zwar fröhlich an/ und bringt's doch nicht zu Stande,/ er baut ein Schloss und festes Haus, / doch nur auf lauter Sande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib mir Verstand aus Deiner Höh,/ auf dass ich ja nicht ruh und steh/ auf meinem eignen Willen;/ sei Du mein Freund und Rat,/ was recht ist, zu erfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ja der Anfang etwas schwer/ und muss ich auch ins tiefe Meer/ der bittern Sorgen treten,/ so treib mich nur, ohn' Unterlass/ zu seufzen und zu beten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer fleißig betet und Dir traut,/ wird alles, davor sonst ihm graut,/ mit tapferm Mut bezwingen;/ sein Sorgenstein wird in der Eil/ in tausend Stücke springen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist mein Vater, ich Dein Kind;/ was ich bei mir nicht hab und find,/ hast Du zu aller G'nüge./ So hilf nur, dass ich meinen Stand/ wohl halt und herrlich siege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paul Gerhard, 1653, Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun (Gesangbuch der evangelischen Brüdergemeine, Basel 2007)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8103680686294046509?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8103680686294046509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8103680686294046509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/nochn-hit-von-paul-gerhard.html' title='Noch&apos;n Hit von Paul Gerhard'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-5737384844627248971</id><published>2010-06-15T11:42:00.002+02:00</published><updated>2010-06-15T11:57:53.789+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Über das Ertragen</title><content type='html'>Ein paar Zeilen von Thomas von Kempen aus "Die Nachfolge Christi" über das Thema "Ertragen":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Sohn, mehr gefallen mir Geduld und Demut im Unglück als viel Tröstung und Andacht im Glück. Was macht dich eine Kleinigkeit, die gegen dich getan oder gesagt wurde, so traurig? .... Schlage es  dir, so gut du es verstehst, aus dem Sinn, und wenn es dich angegriffen hat, möge es dich doch nicht nieder drücken und nicht lange in sich verstrickt halten. Ertrage es zumindest geduldig, wenn du es schon nicht freudig vermagst... Noch lebe ich (sagt der Herr), bereit, dir zu helfen und dich mehr als gewöhnlich zu trösten, wenn du dich mir anvertraust und mich andächtig anrufst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichmütiger sollst du sein und dich zu größerem Ertragen gürten. Nicht ist alles vergebens, wenn du dich häufiger angefochten und schwer versucht fühlst. Du bist ein Mensch und nicht Gott: Fleisch bist du und kein Engel. Wie könntest du immer im selben Stand der Tugend verharren, wenn dies dem Engel im Himmel und dem ersten Menschen im Paradies nicht gegeben war? Ich bin es, der die Trauernden unversehrt wieder aufrichtet und die ihre Schwächen Erkennenden zu meiner Göttlichkeit erhebt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas von Kempen, "Die Nachfolge Christi", Übertrg.von Felix Braun, Stuttgart 1935, p.238-239&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gefällt mir das "Du bist ein Mensch und nicht Gott: Fleisch bist du und kein Engel. Wie könntest du immer im selben Stand der Tugend verharren, wenn dies dem Engel im Himmel und dem ersten Menschen im Paradies nicht gegeben war?" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wahr und wie hilfreich, wenn es schon nicht allen Engeln gelang, immer auf dem höchsten geistlichen Stand zu sein, oder auch Adam und Eva nicht, die in Unschuld mit Gott lebten, warum sollten wir dann gestresst sein, wenn es bei uns auch nicht immer im ersten, zweiten oder dritten Anlauf klappt.Ertragen ist eben nicht nur das "Ertragen anderer", man muss es mit sich selbst ja auch aushalten können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-5737384844627248971?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5737384844627248971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5737384844627248971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/uber-das-ertragen.html' title='Über das Ertragen'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1875252937374229986</id><published>2010-06-08T09:24:00.003+02:00</published><updated>2010-06-08T09:54:37.636+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><title type='text'>Warschauer Aufstand II.</title><content type='html'>Wenn ihr, ähnlich wie ich, nicht viel über den Warschauer Aufstand gewusst habt, hier nur ein paar Zeilen dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten von uns haben vom Warschauer Ghetto gehört, aber von einem Aufstand in Warschau 1944 vielleicht noch nie. Die Geschichtsbücher haben sich bis vor relativ kurzer Zeit in Ost und West darüber ausgeschwiegen. Im Warschauer Aufstand kämpfte Polen gegen die Diktatur der Nazis und hoffte auf ein Eingreifen der russischen Armee, welches nicht erfolgte. Eigentlich reichte die Ausrüstung der im Untergrund organisierten polnischen Armee lediglich für einen Drei-Tage-Krieg, tatsächlich hielten die Kampfhandlungen aber 63 Tage lang an. Dabei kamen 250 000 Polen ums Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Ende des Krieges befahl die Nazi Regierung die völlige Zerstörung Warschaus, spezielle Trupps wurden ausgesandt, die Überreste der Stadt zu verbrennen oder mit Sprengstoff in die Luft zu jagen. Nach dem Sieg der Alliierten war Warschau, wie viele andere Städte nach dem Krieg auch, ein Trümmerhaufen. Warschau steht vor anderen zerstörten Städten aber deswegen heraus, weil es einerseits den besonderen Hass der Nazis auf sich gezogen hatte, andererseits ein Beispiel ist von mutigem, wenn auch fast hoffnungslosen Widerstand gegen eine zutiefst ungerechte Regierung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man im Museum des Warschauer Aufstands die vielen deutschen Plakate liest, die die damalige Besatzung der Stadt in grenzenloser Arroganz überall aufhängen lies, kommt einem das Schaudern. Wie schrecklich, das es Menschen möglich ist, sich in ihrem Stolz zu Herren über Leben und Tod zu machen - und das anscheinend, ohne ein besonderes Unrechtsempfinden dabei zu haben. Tagtäglich wurden Exekutionen angeordnet, um weitere Exempel eier pervertierten "Gerechtigkeit" zu statuieren. In einer einzigen Stadt wurden innerhalb von ein paar Jahren so viele Ungerechtigkeiten verübt, dass viele hunderte von Büchern es nicht alles auflisten könnten. Das ist so erschreckend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wurzel des Übels (oder eine Wurzel des Übels, wer kann es mit Sicherheit sagen...) war Stolz verbunden mit der Verachtung anderer Rassen und Nationen. Das steht im krassesten Gegensatz zu dem Bild der anbetenden Nationen im Buch der Offenbarung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Danach sah ich eine riesige Menschenmenge - viel zu groß, um sie zählen zu können - aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen vor dem Thron und vor dem Lamm stehen... Sie riefen laut: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm."&lt;/span&gt; Offenbarung 7,9-10&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demut und Anbetung sind keine "rein kirchlichen Angelegenheiten", wenn man sie in diesem Kontext betrachtet. Es sind letztlich doch die Herzenshaltungen im Menschen, die Gutes oder Schlechtes verursachen. Eine demütige und alle Nationen ehrende, wertschätzende Haltung, die sich zudem in Ehrfurcht vor dem Schöpfer und Herren der Welt verneigt - das ist der Weg, den erschreckenden Warnungen der Geschichte mit Zuversicht begegnen zu können. In Verblendung nahmen damals viele Deutsche an Unrechtshandlungen teil. Ihre Geschichte lehrt uns, dass man vorsichtig sein sollte mit der Behauptung: "Das könnte mir niemals passieren!" Wir schützen unser Herz am besten vor solcher Verblendung, wenn wir uns anbetend vor Gott stellen und mit Ihm die Schönheit und Vielfalt der Völker schätzen lernen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1875252937374229986?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1875252937374229986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1875252937374229986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/warschauer-aufstand-ii.html' title='Warschauer Aufstand II.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7216258087827505739</id><published>2010-06-07T12:44:00.005+02:00</published><updated>2010-06-08T09:56:08.083+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Warschauer Aufstand I.</title><content type='html'>Anlässlich seiner Rede zum Jahrestag des Warschauer Aufstands sagte Lech Walesa:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sehr verehrter Herr Präsident der Bundesrepublik Deutschland!  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Völker trennt ein Meer von Blut. Dazu gehört auch das vergossene Blut des Warschauer Aufstands. Gepriesen seien alle diejenigen, die als erste den Mut hatten zu sagen: "Wir vergeben und bitten um Vergebung". Gepriesen seien all diejenigen, die in Warschau niederknieten. Denn dies waren wichtige Gesten auf dem dem Wege der Versöhnung unserer beiden Nationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man darf den Hass keineswegs kultivieren und den nachfolgenden Generationen weiter vererben. Auf polnischem Boden befindet sich sowohl Ausschwitz als auch Warschau. In diesem Land ruht auch Otto Schimek. Wir wollen die Mörder Warschaus keineswegs von ihren Sünden los sprechen. Dennoch übertragen wir die damit verbundenen Gefühle und Emotionen nicht auf das ganze deutsche Volk. Wir wollen und können mit euch in Freundschaft leben, so wie gute Nachbarn. Dies war im Laufe unserer gemeinsamen Geschichte bereits einige Male der Fall. Ich glaube fest daran, dass dies auch in Zukunft geschehen wird. Es muss einfach geschehen..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Zitiert aus "Die Tage der Freiheit" S.21 - Hrsg: Das Museum zur Geschichte des Warschauer Aufstands, Warschau - www.1944.pl)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7216258087827505739?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7216258087827505739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7216258087827505739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/lech-walesa-zitat.html' title='Warschauer Aufstand I.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-5675663407084929474</id><published>2010-06-02T19:59:00.004+02:00</published><updated>2010-06-02T20:06:27.884+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Noch 'n gutes Zitat</title><content type='html'>Die Welt ist ein Labyrinth voller Irrungen, voll vergeblicher Mühe und voller Enttäuschungen, denn wir kennen das Nötige nicht, weil wir unsere Mühe auf die Erreichung des Unnötigen verwenden, und die Vielgeschäftigkeit, in die das Verlangen nach Neuem uns treibt und verwickelt, ist unser Verderben. Gott ruft uns zur Begegnung mit dem Einen, der gekommen ist, damit wir das Leben und volle Genüge haben. (Johann Amos Comenius) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch eins:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist fürwahr nicht Menschenkunst, auf sichern Wegen gehn; führt uns nicht Gott und Gottes Gunst, würd's oftmals seltsam stehen.  (Paul Gerhardt)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-5675663407084929474?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5675663407084929474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5675663407084929474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/noch-n-gutes-zitat.html' title='Noch &apos;n gutes Zitat'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2938209372442896948</id><published>2010-06-02T16:25:00.004+02:00</published><updated>2010-06-02T20:09:50.733+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moral'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Gedanken über Deutschland</title><content type='html'>Nun sehe ich jeden Tag aus meinem Fenster auf den Innenhof im Jesus Haus. Vor Jahren war dies ein Krankenhaus. Der neuere Flügel wurde in der Zeit der Naziregierung gebaut, man wollte wohl mehr Betten schaffen, denn die Zunahme von Verwundeten durch Kriegshandlungen im Osten war wahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber denke ich nach: Als der neue Flügel für das Krankenhaus gebaut wurde, kam vielleicht ein Mann namens Paul oder Georg oder Hans nach Hause. Seine Frau am Herd, die Kinder in der Küche: "Gute Nachrichten, die wollen in Herrnhut einen neuen Flügel für das Krankenhaus bauen! Endlich wieder Arbeit für Maurer wie mich in der Region." Paul oder Georg oder Hans bewirbt sich und bekommt den Job. Alle freuen sich, der Papa hat Arbeit, das bedeutet Essen auf den Tisch, vielleicht sogar neue Kleidung oder ein Weihnachtsgeschenk! Und man baut an einem Krankenhaus, das ist doch eine gute Sache, da wird Menschen geholfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch, aus heutiger Perspektive, wie anders sieht das aus. Da wurde ein Krankenhaus gebaut, damit man besser Krieg führen konnte gegen die anliegenden Nachbarländer. Da wurde ein Krankenhaus gebaut, nicht etwa um primär Menschen Gutes zu tun, sondern um die Kriegsmaschine einer fehlgeleiteten Regierung besser zu ölen. Etwas, das dem einfachen Mann auf der Straße als gute Nachricht erscheinen musste, war es letztlich nicht. Armes Deutschland - wer sollte in solchen verwirrenden Zeiten ein ehrlicher Deutscher bleiben? Wehret solchen Anfängen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dies ist mein zweiter Gedanke: Leicht gesagt: "Wehret!", wenn man 70 Jahre später zurückschaut. Aber heute ist auch so vieles undurchsichtig; wir wollen das Böse nicht - tun wir es dennoch? Wer kann uns auf dem richtigen Weg halten, so dass wir uns nicht verlaufen? Frömmigkeit allein reicht da auch nicht, denn fromm waren auch damals viele. Ich denke, es muss tatsächliche Realität in unserem Leben werden, was geschrieben steht: "Meine Schafe hören meine Stimme!" "Ich bin der gute Hirte." "Er ruft seine Schafe,die ihm gehören, beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er seine Herde versammelt hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. Einem Fremden aber folgen sie nicht, sondern laufen vor ihm weg, weil sie seine Stimme nicht kennen." (aus Johannes 10 - Abfolge geändert) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das moralische Prinzip allein kann uns nicht leiten, so gut es ist. Wir brauchen die Stimme dessen, der außerhalb menschlicher Bewertung steht und der uns mit seinem Herzen leitet. Wie schon der kleine Prinz bei St.Exupery sagte"Man sieht nur mit dem Herzen gut!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2938209372442896948?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2938209372442896948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2938209372442896948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/06/gedanken-uber-deutschland.html' title='Gedanken über Deutschland'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8222427618846666821</id><published>2010-04-30T11:37:00.002+02:00</published><updated>2010-04-30T11:39:47.025+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anbetung'/><title type='text'>QUOTE OF THE WEEK</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"May the living God, who is the portion and rest of the saints, make these our carnal minds so spiritual, and our eartly hearts so heavenly, that loving Him and delighting in Him, may be the work of our lives."&lt;/span&gt; Richard Baxter&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8222427618846666821?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8222427618846666821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8222427618846666821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/04/quote-of-week.html' title='QUOTE OF THE WEEK'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1666942748760298704</id><published>2010-04-30T11:21:00.004+02:00</published><updated>2010-04-30T11:36:18.998+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Who is He?'/><title type='text'>NO SMALL LOVE</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;The God who made the endless universe with such care and consideration of each and every detail, is  a God who loves. He loves what He makes - and his love reaches to the most distance stars that He lovingly created and placed in the universe. NO SMALL LOVE, if it can reach that far!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;The God who saves the "un-godly", those who are the very opposite to his "Godliness", is a God who loves and who reaches down into the depths of "otherness" to find and rescue. NO SMALL LOVE to reach that far down, to touch the ones who are so "other". This is not human, because humans tend to reject everything that is too "other". (Or did you really want to have fried monkey legs with maggot sauce for lunch?) Someone said this week: "And God does this light and love thing... and it is spreading!" He really does - the light and love thing does - it's not religion. He does reach places and people. I am one of the reached ones, and I am so grateful that He did and that He does.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1666942748760298704?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1666942748760298704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1666942748760298704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2010/04/no-small-love.html' title='NO SMALL LOVE'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-342257610606348481</id><published>2009-09-03T07:56:00.002+02:00</published><updated>2009-09-03T08:13:50.543+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><title type='text'>Wer hat, der hat</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Wer aber ist unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er's habe hinauszuführen." &lt;/span&gt;Lukas 14,28&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat, der hat - und wer kann, der kann! Es gibt ein Sprichwort dieser Art im Rheinland. Und es ist ja auch einleuchtend, wenn man das Material und die Arbeiter hat, dann kann man einen Turm bauen. Wenn nicht, ja dann eben nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus bezieht das Ganze dann aber auf die Nachfolge. Dabei soll auch das Prinzip des Kosten Überschlagens gelten. Aber nun auf eine andere Weise. Es gilt nicht: Wer hat, der kann!, sondern auf einmal werden die Werte auf den Kopf gedreht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein."&lt;/span&gt; Lukas 14,33&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Nachfolge gilt, wir sollen frei sein zur Nachfolge. Daher ist der, der viel hat, weniger qualifiziert als der, der nichts hat. Was hält uns ab, Jesus zu folgen? Diese Kosten sollen wir überschlagen,bevor wir aufbrechen. Denn sonst wird unser "Turm" der Nachfolge ein unvollendetes Bauwerk werden, das uns nur Spott einbringt, aber nicht Bewunderung, so wie es ein Turm eigentlich verdiente. Die Frage an uns ist: Wieviel und Was können wir um Jesu Willen los lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! Uns sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich..." &lt;/span&gt;Lukas 14,18&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entschuldigungen gibt es viele. Äcker, Ochsen, Ehepartner. Was hält dich zurück? Und wird dein Turm noch fertig werden, oder bleibt er ein halbfertiges Bauwerk?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-342257610606348481?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/342257610606348481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/342257610606348481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/09/wer-hat-der-hat.html' title='Wer hat, der hat'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7224582044176236454</id><published>2009-08-04T18:02:00.002+02:00</published><updated>2009-08-04T18:25:20.647+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><title type='text'>Alles zufallen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnhccPw2RKI/AAAAAAAAAF8/0VAI-rz4Goo/s1600-h/P1010020.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnhccPw2RKI/AAAAAAAAAF8/0VAI-rz4Goo/s200/P1010020.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366140596349453474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles bedürft. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht für den andern Morgen...&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                 Mt 6,32-34 (Luther 1998)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach "solchem allen", was ist damit gemeint? Dinge wie Essen, Trinken, Kleidung; Dinge, die wir zum Leben und Überleben wirklich brauchen. Und darum sollen wir uns keine Gedanken machen? Was ist des Rätsels Lösung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal sind die Worte Jesu für den, der "normal" denkt, ziemlich unverständlich. Was meint er denn bloß? Jeder Mensch macht sich doch zwangsläufig Gedanken über die einfachen Bedürfnisse des Lebens. Wenn man satt ist, Kleidung und ein Zuhause hat, dann kann man es sich leisten, sich keine Gedanken darüber zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auflösung wird nie gelingen, solange wir weiter "normal" denken. Unser "normal" beinhaltet die Annahme: Ich bin allein, es kümmert sich niemand um mich, ich bin ohne Hilfe und Unterstützung. In Gottes Augen ist dies aber "unnormal", denn wir sind doch seine Geschöpfe, er ist keinem von uns fern, in ihm leben wir und sind mit ihm verwoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir umschalten auf das, was bei Gott "normal" ist, dann sprechen die Worte Jesu uns die Wahrheit unserer Umstände zu. Wir müssen uns nicht um die alltäglichen Bedürfnisse in unserem Leben sorgen, da wir einen Vater haben, der sich liebevoll um uns kümmert. Unser Vater weiß, was wir brauchen. Und er kümmert sich um unsere Bedürfnisse. Wenn wir unsere Prioritäten nach seinem Willen ausrichten, dann werden uns die Dinge, die lebensnotwendig sind, einfach zufallen. Klingt "himmlisch"! oder nicht? Gute Gaben kommen von oben herab, aus Gnade. Wer so lebt, sorgt sich nicht um die Zukunft, sei sie nah oder fern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7224582044176236454?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7224582044176236454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7224582044176236454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/08/alles-zufallen.html' title='Alles zufallen'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnhccPw2RKI/AAAAAAAAAF8/0VAI-rz4Goo/s72-c/P1010020.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-289591278741560466</id><published>2009-08-03T14:41:00.003+02:00</published><updated>2009-08-03T15:07:40.723+02:00</updated><title type='text'>Tastend fühlen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/Snbbsey1_iI/AAAAAAAAAF0/Mzmt1ohHAOQ/s1600-h/P1010004.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/Snbbsey1_iI/AAAAAAAAAF0/Mzmt1ohHAOQ/s200/P1010004.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365717563285569058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Und er hat von einem Blut alle Geschlechter der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat im voraus festgesetzt ihre Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens; dass sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch etliche Poeten bei euch gesagt haben..."                                            Apostelgeschichte 17,26-28 (Luther 1998)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Worten "dass sie den Herrn suchen sollten.." bin ich heute morgen hängen geblieben. In der englischen Übersetzung, die mir im Hinterkopf ist heißt es: "God did this so that they might seek him." Also: Gott tat dies, so dass sie ihn suchen möchten." Gott tut bestimmte Dinge in der Menschheitsgeschichte allein aus der Absicht heraus, die Menschen dazu anzuspornen, dass sie ihn suchen sollen. Er orchestriert die Geschichte manchmal nicht, um damit etwas Bestimmtes zu leisten, sondern einfach, damit es uns zum fragen und suchen bringt. Ist das nicht faszinierend. Er will gerne gesucht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei besteht sicherlich ein Unterschied zwischen seinen Kindern und denen, die ihm noch ferne stehen. Kinder sollten eigentlich nicht lange suchen müssen, bis sie ihre Eltern finden. Bei Nicht-Kindern ist das etwas anders gelagert. Paulus benutzt die interessanten Worte: "ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten." Das erweckt den Eindruck, dass jemand im Dunkeln ist, seine eigentlichen Sehorgane helfen nicht und er muss sich auf seinen Tastsinn verlassen. Das geht nicht so schnell und eindeutig wie beim visuellen Sehen. Man muss sich behutsam vortasten, fühlen, spüren, - eben andere Wahrnemnungsfähigkeiten einsetzen, als man sie normal anwendet. Aber dann geht es auch im Dunkeln. Man kann wahrnehmen, sich einen Eindruck verschaffen von dem, was vor einem ist. Vorausgesetzt, es ist zum Tasten nah genug. Ist Gott nah genug, dass ihn auch Nicht-Kinder auf ihre Art finden können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns!" Man kann sich vortasten zu Gott, man kann ihn finden. Dazu hilft aber nicht in erster Linie das Sehen mit unseren Alltagsaugen, sondern ein Wahrnehmen und Nachdenken, dass uns die Spuren Gottes in unserem Leben finden hilft. Denn er ist nicht nur nah, wir sind sogar mit ihm verwoben! "In ihm leben, weben und und sind wir!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-289591278741560466?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/289591278741560466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/289591278741560466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/08/tastend-fuhlen.html' title='Tastend fühlen'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/Snbbsey1_iI/AAAAAAAAAF0/Mzmt1ohHAOQ/s72-c/P1010004.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7863187700524736158</id><published>2009-08-02T18:45:00.003+02:00</published><updated>2009-08-03T15:11:29.740+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Handeln wir</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnXCwUYOKqI/AAAAAAAAAFs/k1unykz9qhs/s1600-h/P1010026.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnXCwUYOKqI/AAAAAAAAAFs/k1unykz9qhs/s320/P1010026.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365408666441624226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"I am perplexed, ... whether to act or not to act" Aeschylus (526-456 B.C.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Soll ich handeln oder nicht handeln?", ist ebenso eine Frage des Lebens. Leben heißt handeln, oder nicht? "Wer nicht handelt, wird behandelt.", so steht es zumindest auf dem Schaufenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist wiederum nicht neu, wie schon das Zitat von Aeschylus zeigt. Und was will Gott von uns? Gehorsame Handlungen!? "Ja, aber...." sagt mein Verstand. "Aber ich weiß ja oft nicht einmal, ob ich handeln soll, oder warten. Die Ampel der Entscheidung hat mindestens drei Farben: Ja, nein, vielleicht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir gefällt das Zitat von Emmerson: "A man's action is only the picture book of his creed." (Ralph Waldo Emmerson, 1803-1881) Was wir in uns glauben, beeinflußt unser Handeln wohl mehr als die einzelnen, überlegten, rationalen Entscheidungen. Mir ist schon längere Zeit aufgefallen, dass wir bei weitem nicht alles rational entscheiden. Selbst bei einer sehr rationalen Sache wie zum Beispiel dem Kauf eines Autos spielen irrationale Dinge eine große Rolle. "Mir gefällt einfach das Wrummm Geräusch, wenn man den Gashebel mal richtig runter drückt!" Ist das rational? Und die allermeisten Entscheidungen treffen wir doch im Laufe des Tages ohne langes und intensives Nachdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was entscheidet dann? Innerer Glaube: Überzeugungen, die sich in uns verankert haben in Bezug auf Angst und Zuversicht, auf unsere innere Zukunftsprognose "Wird es gut gehen oder nicht?" "Eines Mannes Handlungen sind das Bilderbuch seiner Glaubensüberzeigungen", sagt Emmerson.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das, was wir wirklich glauben, steuert unser Handeln - nicht das, wovon wir wissen, dass wir es glauben sollten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7863187700524736158?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7863187700524736158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7863187700524736158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/08/handeln-wir.html' title='Handeln wir'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnXCwUYOKqI/AAAAAAAAAFs/k1unykz9qhs/s72-c/P1010026.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8778380858309908645</id><published>2009-08-02T18:18:00.004+02:00</published><updated>2009-08-03T15:14:59.692+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Leben wir</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnW8xNnlknI/AAAAAAAAAFk/kM7udg6dW4U/s1600-h/P1010019.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnW8xNnlknI/AAAAAAAAAFk/kM7udg6dW4U/s200/P1010019.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365402084737127026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"There is more to life than increasing its speed." &lt;br /&gt;                                                         Mohandas Gandhi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Rundgang durch Görlitz entdeckte ich an einem Haus die Inschrift "Wir leben oder sterben, so sind wir dem Herrn." Das hat sicherlich jemand an seine Tore geschrieben, dem dies Wort auch etwas bedeutet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was ist Leben?" oder "Was macht das Leben eigentlich aus?", sind immer wieder kehrende Fragen, die sich offensichtlich nicht so leicht beantworten lassen. Jesus behandelt diese Frage mit den Worten:"Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren und wer es verliert um meinetwillen, der wird es erhalten zum ewigen Leben." Ganz schön "anders" als man allgemein denken würde. Wenn ich etwas aus meinem Leben machen will, dann wäre doch das "Leben verlieren" so ziemlich das Letzte, was ich machen würde. Das "Leben verlieren", das klingt doch mehr nach Leuten, die in Depression verfallen sind und die ihr Leben gerne los sein würden, da sie damit so wenig anzufangen wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Ereignissen? Wenn ja, dann sollte ich möglichst schnell, möglichst viel leben. Je schneller, desto mehr passt hinein, und desto mehr habe ich am Ende gelebt. Gandhi schien nicht dieser Meinung zu sein. "Es gibt noch mehr in Sachen Leben, als einfach das Tempo zu erhöhen-", könnte man das Zitat übersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben ist nicht Masse, sondern Qualität. Ein wirklich erlebter Sonnenaufgang birgt mehr Leben in sich als 100, die ich nicht wirklich wahrnehme. Was ist das Leben? Leben ist mehr als das Ereignis, es ist die Wahrnehmung des Ereignisses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und diese Qualität läßt sich nicht unbedingt erkaufen, erjagen, erzwingen - sie muss empfangen werden. Gerade dem, der sie zu sehr für sich erzwingen will, entgeht sie oft. Da er in allem hauptsächlich um sich selbst kreist, nimmt er auch hauptsächlich nur sich selbst wahr - dabei entgeht ihm das eigentliche Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und daher letztlich: Man muss es verlieren, wenn man es gewinnen will. (Und ich denke, Jesus hat noch einiges mehr mit dem oben genannten Zitat gemeint, aber davon ein anderes Mal.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8778380858309908645?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8778380858309908645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8778380858309908645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/08/leben-wir.html' title='Leben wir'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SnW8xNnlknI/AAAAAAAAAFk/kM7udg6dW4U/s72-c/P1010019.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-4153012718974818000</id><published>2009-06-02T15:58:00.003+02:00</published><updated>2009-06-02T16:30:27.251+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchbesprechung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frömmigkeit'/><title type='text'>Noch mehr Bonhoeffer II.</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Luther musste das Kloster verlassen und zurück in die Welt, nicht weil die Welt an sich gut und heilig wäre, sondern weil auch das Kloster nichts anderes war als die Welt. Luthers Weg aus dem Kloster zurück in die Welt bedeutete den schärfsten Angriff, der seit dem Urchristentum auf die Welt geführt worden war. Die Absage, die der Mönch der Welt gegeben hatte, war ein Kinderspiel gegenüber der Absage, die die Welt durch den in sie Zurückgekehrten erfuhr. Nun kam der Angriff frontal. Nachfolge Jesu musste nun mitten in der Welt gelebt werden. Was unter den besonderen Umständen und Erleichterungen des klösterlichen Lebens als Sonderleistung geübt wurde, war nun das Notwendige und Gebotene für jeden Christen in der Welt geworden. Der vollkommene Gehorsam gegen das Gebot Christi musste im täglichen Berufsleben geleistet werden. Damit vertiefte sich der Konflikt zwischen dem Leben des Christen und dem Leben der Welt in unabsehbarer Weise. Der Christ war der Welt auf den Leib gerückt. Es war Nahkampf!" &lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dietrich Bonhoeffer, Nachfolge, München 1937 (1988 Kaiser Verlag) s.17-18&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Einladung zum Nahkampf!" Das sieht man wahrscheinlich nicht auf den Anzeigentafeln der Kirchgemeinden im Land. Eher: "Alle willkommen! Kaffee und Kuchen nach der Ansprache von Bruder ...", was bedeutend weniger gewalttätig und kämpferisch klingt. Und so sind unsere Gemeinden auch meistens. Wenig kämpferisches, wenig "Nahkampf" mit der Welt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber wieder einmal hat Bonhoeffer doch Recht, wenn er sagt: "&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic; "&gt;Der vollkommene Gehorsam gegen das Gebot Christi musste im täglichen Berufsleben geleistet werden." A&lt;/span&gt;ls Christen sind wir alle zum Nahkampf eingeladen; Reich Gottes gegen die Reiche dieser Welt! Der End-Gewinner steht schon fest. Aber trotzdem sollen wir in jedem  Gefecht der Welt im Nahkampf den Weg Jesu demonstrieren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Luthers "Gefecht" führte ihn dazu, zu heiraten, Kinder in die Welt zu setzen und zu seiner Überraschung morgens "ein Paar Zöpfe auf dem Kopfkissen" vorzufinden, wo früher keine waren. Sein Gefecht war nicht nur mit der katholischen Obrigkeit und Lehrmeinung, sondern ein eher alltägliches Gefecht, ein guter Ehemann zu werden, ein liebevoller Vater. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn man es so ansieht, klingt der Ruf in die radikale Nachfolge nicht mehr ganz so schrecklich. Aus irgendeinem Grund befürchten wir ja meistens, dass uns die radikale Nachfolge gar nicht gefallen wird, weil sie uns aller Vergnügen beraubt. Das war zumindest bei dem streitbaren Ex-Mönch Luther nicht so. Wenn man seine Tischgespräche liest oder einiges vom privatem Briefwechsel, bekommt man den Eindruck eines Menschen, der grosse Freude am Leben, am Feiern und an seinen Freunden hatte. Kein "Sauertopf", sondern ein Sänger und Streiter, der gerne lachte und sich das von seiner Frau gebraute Bier schmecken liess.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Nahkampf" gilt eben auch aller falschen, freudlosen Frömmigkeit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-4153012718974818000?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4153012718974818000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4153012718974818000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/06/noch-mehr-bonhoeffer-ii.html' title='Noch mehr Bonhoeffer II.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-6875560012991552512</id><published>2009-06-02T15:17:00.004+02:00</published><updated>2009-06-02T16:28:04.823+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchbesprechung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mönchtum'/><title type='text'>Noch mehr Bonhoeffer I.</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Es war von entscheidender Bedeutung, dass das Mönchtum sich nicht von der Kirche trennte und dass die Klugheit der Kirche das Mönchtum ertrug. Hier war am Rande der Kirche der Ort, an dem die Erkenntnis wach gehalten wurde, dass Gnade teuer ist, dass Gnade die Nachfolge einschliesst. Menschen verliessen um Christi willen alles, was sie hatten, und versuchten, den strengen Geboten Jesu zu folgen in täglicher Übung. So wurde das Mönchtum ein lebendiger Protest gegen die Verweltlichung des Christentums, gegen die Verbilligung der Gnade.... jetzt wurde das mönchische Leben zu der Sonderleistung Einzelner, zu der die Masse des Kirchenvolkes nicht verpflichtet werden konnte. Die verhängnisvolle Begrenzung der Gebote Jesu in ihrer Geltung auf eine bestimmte Gruppe besonders qualifizierter Menschen führte zu der Unterscheidung einer Höchstleistung und einer Mindestleistung des christlichen Gehorsams."&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge, München 1937 (1988 Kaiser Verlag) s.16-17&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Insgeheim habe ich ja mein Leben lang die Mönche bewundert. Es war die Radikalität, ihre Überzeugungen zu leben, auch wenn es bedeutet, alles dafür aufzugeben, was mich angezogen hat. Aber irgendwann habe ich der Idee des Mönchwerdens zumindest für mich persönlich den Rücken gekehrt. So geht es bestimmt vielen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was Bonhoeffer aber oben so wunderbar in Worte fasst, ist für mich, auch ohne Mönchskutte, ein zentrales Anliegen. Soll man denn das Gebot Jesu in ein Zwei-Klassen System aufteilen? Doch ganz bestimmt nicht! Aber es passiert nicht nur im mittelalterlichen Mönchstum, sondern überall unter Christen, auch heute. Man sagt sich: "Das kann man von mir, einem "normalen" Christ, nicht erwarten!" und schon ist die gedankliche Zweiteilung da. Normale versus Nicht-Normale Christen das ist auch nicht viel anders als Mönch versus Nicht-Mönch. Das Resultat ist aber bei jeder Spielform dieser Zweiteilung das gleiche: Es schafft einen Ausweg, so dass man dem Gebot Jesu nicht oder nicht so genau folgen muss.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe mir neulich wieder einmal zur Geschichte der Christenheit Gedanken gemacht. Zu Recht werden die Ungerechtigkeiten der Kirchengeschichte von vielen Gegnern des Christentums genannt. Auf der anderen Seite sollte man aber auch die Geschichte einmal aus den Prämissen des Christentums selbst betrachten. Aus diesem Blickwinkel gibt es drei Sorten Menschen: Menschen, die keinen Bund mit Gott eingegangen sind. Menschen, die den Bund eingegangen sind und ihn halten. Menschen, die den Bund eingegangen sind und ihn nicht halten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Letztere sind in grösserem Masse vorhanden als die zweite Gruppe. Auf die Geschichte übertragen heisst das: Nicht alles, was im Namen von Christen getan wurde, wurde auch im Namen des Christus getan. Sie gehörten zwar oftmals Christus durch den Bund an, aber handelten weder in seinem Sinne noch in seinem Auftrag.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hinter dieser traurigen Bilanz steht die oben genannte Zweiteilung. Christen, die sich Christen nennen, aber nicht im Gehorsam das tun, was Christus gefordert hat. Und dabei denken, sie sind "normal"! Ja, leider ist es viel öfter "normal", sich seinen eigenen christlichen Weg aus Bruchstücken der Gebote Jesu zusammenzustückeln als einfach den ganzen Weg zu übernehmen, den er seinen Jüngern gab. Weil es schon so lange "normal" ist, haben wir vieles in der Kirchengeschichte zu beklagen! Schon lange ist es "unnormal", Jesus zu gehorchen, dabei sollte gerade das doch eigentlich das "Normalste" eines christlichen Lebens sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber wie soll man das anders und besser machen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Hier dürfen wir heute nicht mehr ausweichen. Immer deutlicher erweist sich die Not unserer Kirche als die eine Frage, wie wir heute als Christen leben können."&lt;/span&gt; Bonhoeffer, s.26&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-6875560012991552512?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6875560012991552512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6875560012991552512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/06/noch-mehr-bonhoeffer-i.html' title='Noch mehr Bonhoeffer I.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8685050064187267634</id><published>2009-04-17T08:28:00.004+02:00</published><updated>2009-04-17T09:14:02.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchbesprechung'/><title type='text'>Gemeinsames Leben Teil II.</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Wer mit seinem Bösen allein bleibt, bleibt ganz allein." Es kann sein, dass Christen trotz gemeinsamer Andacht, gemeinsamen Gebets, trotz aller Gemeinschaft im Dienst allein gelassen bleiben, dass der letzte Durchbruch zur Gemeinschaft nicht erfolgt, weil sie zwar als Gläubige, als Fromme Gemeinschaft miteinander haben, aber nicht als die Unfrommen, als die Sünder... In der Beichte geschieht der Durchbruch zur Gemeinschaft. Die Sünde will mit dem Menschen allein sein. Sie entzieht ihn der Gemeinschaft. ... Sünde will unerkannt bleiben. sie scheut das Licht. Im Dunkel des Unausgesprochenen vergiftet sie das ganze Wesen des Menschen. Das kann mitten in der frommen Gemeinschaft geschehen. In der Beichte bricht das Licht des Evangeliums in die Finsternis und die Verschlossenheit des Herzens hinein. Die Sünde muss ans Licht. Das Unausgesprochene wird offen gesagt und bekannt."&lt;/span&gt; Bonhoeffer, D. -Gemeinsames Leben, Gütersloh 1987, p.93 &amp;amp;  94&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bonhoeffers Kapitel über die Beichte hat mich diese Woche sehr beschäftigt. Es ist in der Tat viel zu leicht, eine "Gemeinschaft der Frommen" zu sein. Ohne es eigentlich zu wollen, richten wir unter den meisten christlichen Gruppen das unausgesprochene Gebot auf:"Sei konform! Sei brav! Mach nichts verkehrt!" Wenn man dann aber doch etwas verkehrt macht, ist es peinlich. Man will ja möglichst nie gegen unausgesprochene Gruppengebote verstossen. (z.B: Als muskelbepackter American Football Spieler häkelt man einfach keine Spitzendeckchen! Ein Student der Germanistik setzt sich normalerweise nicht in die Mensa und liest die Bildzeitung.) Weil es unter Christen peinlich ist ein "Sünder" zu sein, hält man diesen Lebensbereich unter Verschluss und teilt es niemanden mit. Man bekennt die Sünden allein zu Gott, oder benutzt die allgemein gehaltenen Formeln während des Gottesdienst: "Herr, wir haben gesündigt gegen dich, in Worten und Taten, in Gedanken ..."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch "schlauer" ist es, man gesteht sich gar keine Sünden ein. Hier sind die Möglichkeiten vielfältig: 1. Die anderen sind ja auch nicht besser, deswegen ist meine Sünde nicht so schlimm, es machen ja alle. 2. Ich bin ein Heiliger, ein geliebtes Kind Gottes, Mein Vater freut sich über alles an mir. Wenn ich mal hinfalle, ist das doch gar nicht schlimm. Er hilft mir wieder auf und freut sich weiter über mich. 3. Hoppla, wie konnte das den passieren. Ach, war ja nicht so schlimm. Kommt ja nicht so oft vor. - Hoppla, schon wieder! 4. Nein das ist nun wirklich nicht mein Problem, daran sind die anderen Schuld. 5. Sünde? Wo denn? Ich sehe nichts! Im Gegenteil, ich habe neulich etwas sehr Gutes getan.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Problem bei all dem ist, dass das, worauf es ankommt, nicht passiert; wir lassen die Sünde nicht. Anstatt mit dem Sündigen aufzuhören, finden wir einen Weg um sie herum, - so denken wir zumindest. Wenn wir die Augen verschliessen, dann ist sie gar nicht da. Das ist aber immer erfolglos, denn sie ist ja trotz der verschlossenen Augen da. Und sie wirkt sich auf das Leben aus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vielleicht wäre es an diesem Punkt nicht verkehrt mal zu sagen, was "Sünde" eigentlich ist? Ich spreche nämlich hier nicht primär von wüstem Leben, sexueller Ausschweifung, Ehebruch, Bankraub oder Drogenhandel, das sind in der Regel nicht die Sünden innerhalb der christlichen Gemeinschaft. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der christlichen Gemeinschaft werden Dinge zur Sünde, die beim Allein Lebenden nicht weiter ins Gewicht fallen: Selbstsucht, Gleichgültigkeit, Rücksichtslosigkeit, selbst Unhöflichkeit kann in der engen Gemeinschaft zur Sünde werden. Andere Sünden sind der Vertrauensbruch, das Reden hinter dem Rücken des Anderen, das Nicht-einhalten von Absprachen oder langes Unwillig-sein im echten Vergeben. Diese Art von Sünden passieren in der christlichen Gemeinschaft oft. Und wenn sie nicht bekannt werden und nicht gelassen werden, leidet die Gemeinschaft. Mitten in der Gemeinschaft wird der Mensch einsam, weil er eben mit seinem Bösen allein, und darum ganz allein ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8685050064187267634?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8685050064187267634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8685050064187267634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/04/gemeinsames-leben-teil-ii.html' title='Gemeinsames Leben Teil II.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1601204361414883149</id><published>2009-04-02T11:11:00.003+02:00</published><updated>2009-04-02T11:51:18.817+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchbesprechung'/><title type='text'>Gemeinsames Leben Teil I.</title><content type='html'>Es geht weiter mit dem Thema "Nachfolge". Bilder habe ich gerade keine passenden, muss mal wieder los ziehen und "Blogg Photos" machen. Also bald auch wieder mit Bild!&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich lese gerade - ja, der Trend zum Zweit-Buch hält an - Bonhoeffers "Gemeinsames Leben". Darauf möchte ich mit ein paar Bloggs reagieren. Anscheinend lesen tatsächlich ein paar Leute mein Blogg, wenn ich denn mal eins schreibe. Also an euch, ihr Leser!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Es ist nichts Selbstverständliches für den Christen, dass er unter Christen leben darf. Jesus Christus lebte mitten unter seinen Feinden. Zuletzt verliessen ihn alle Jünger. Am Kreuz war er ganz allein, umgeben von Übeltätern und Spöttern. Dazu  war er gekommen, dass er den Feinden Gottes den Frieden brächte. So gehört auch der Christ nicht in die Abgeschiedenheit des klösterlichen Lebens, sondern mitten unter die Feinde."&lt;/span&gt; Bonhoeffer, Dietrich:  Gemeinsames Leben, Gütersloh 1987, 28.Auflg. 2006, S.15&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sowohl die ernsthafte Nachfolge Jesu wie auch das gemeinschaftliche Leben unter Christen ist immer wieder in die Klöster geschoben worden. Damit wurde bewusst oder unbewusst ein Zwei-Klassen System gefördert. Einerseits die "heiligen Mönche", andererseits der "normale Christ". Schlussfolgerung daraus war dann: Für den heiligen Mönch ist es gut, alle Anforderungen der Nachfolge ernst zu nehmen, für den normalen Christen ist dies unrealistisch. Für den heiligen Mönch ist die natürliche Lebensform die Gemeinschaft mit anderen heiligen Mönchen. Der normale Christ bleibt am besten so wie er ist, heiratet, lebt im Familienverband, geht zur Arbeit.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir haben auf diese Art dem Christentum viel rauben lassen. Die höchste Form des Christentums war damit nicht in der Welt oder gar für die Welt, sondern sie war ausserhalb der Welt und für die Minderheit der Heiligen gedacht. Nichts könnte dem Anspruch Jesu aber mehr konträr sein. Er kam nicht, um eine noch religiösere Minderheitengruppe zu berufen, sondern, um sein Königreich in der Welt offenbar zu machen. Vor Jahren hörte ich den Ausspruch: "Die Bibel ist nicht nur für die Frommen, sie ist für die ganze Welt." Damals hielt ich das für einen übertriebenen Ausspruch, jetzt denke ich: Ja, genau so ist es. Jesus kam, um uns ein christliches Leben zu lehren, im Alltag, nicht im Kloster, - für "normale Christen".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachfolge und Gemeinsames Leben gehören in den Alltag. In der Geschichte der Kirche ist es meistens nicht im Alltag gelandet. Auch Bonhoeffers Buch bezieht sich auf eine Sondersituation. Von 1935-1937 bestand in Finkenwalde ein Versuch gemeinsamen Lebens unter einer Gruppe auszubildender Theologen der Bekennenden Kirche. Dort sammelte Bonhoeffer die Erfahrungen, die dem Buch unmittelbar zugrunde liegen. Es war also auch keine Nachfolge für "normale Christen", aber es war zumindest diese Richtung eingeschlagen, denn schon auf der ersten Seite steht obiges Zitat. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Vorwort schreibt er dazu: &lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Da es sich nicht um eine Angelegenheit privater Zirkel&lt;/span&gt; (damit meint er die Angelegenheit des gemeinsamen Lebens),&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt; sondern um eine der Kirche gestellte Aufgabe handelt, geht es auch nicht um mehr oder minder zufällige Einzellösungen, sondern um eine gemeinsame kirchliche Verantwortung... Die Mannigfaltigkeit neuer kirchlicher Gemeinschaften macht die wachsame Mitarbeit aller Verantwortlichen nötig.&lt;/span&gt;" a.A.o, S.14&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gut siebzig Jahre später kann man die Worte unverändert stehen lassen.  Es ist immer noch die Aufgabe der Kirche im allgemeinen, nicht "zufällige Einzellösungen" zum Thema Nachfolge und Gemeinsames Leben zu beschreiben, sondern im Blick auf die "Mannigfaltigkeit neuer kirchlicher Gemeinschaften" den Weg zu weisen, wie diese zentrale Forderung des Christlichen Lebens im Alltag - nicht im Kloster - gelebt werden kann. Das heisst, wir müssen immer noch darüber nachdenken, was Nachfolge eigentlich sein soll, wie wir sie in der Gemeinde und im Alltag leben wollen und was "Gemeinsames Leben" für uns bedeutet. Daher auch dieses Blogg!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1601204361414883149?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1601204361414883149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1601204361414883149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/04/gemeinsames-leben-teil-i.html' title='Gemeinsames Leben Teil I.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7296718625666715949</id><published>2009-02-19T10:40:00.005+01:00</published><updated>2009-04-02T11:09:51.671+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><title type='text'>Folge mir nach, Teil III.</title><content type='html'>Ist es möglich auch heute so eine Art der Nachfolge und direkten Beziehung zu Jesus zu leben? Der biblische Bericht scheint uns oft ein frommes Beispiel zu sein, dass sich auf unsere Erfahrung nicht übertragen lässt. Wo ist der Jesus, der vor Levi stand und ihn anschaute?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich kann mal eine meiner Erfahrungen berichten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bis ich 23 war, hatte ich Mühe mit dem Glauben. Als philosophisches Konzept schien es mir durchaus attraktiv, aber es in der Realität zu verankern war schwer.  Wie soll jemand glauben, der nicht wirklich glaubt, dass es Gott gibt. Das Fundament fehlte mir. Der Glauben an den lieben Gott, den ich als Kind gehabt hatte, war mir abhanden gekommen. Die Frage, ob man glauben kann, soll oder muss beschäftige mich zwar immer wieder mal, aber ich kriegte sie nicht gelöst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann geschah es mir zu meiner eigenen Überraschung, dass ich eines Tages in einer Chorprobe, in einer Kirche in Frankreich, eine Berührung spürte. Es hatte mich keine Person angefasst, das war klar. Mit der Berührung kam ein Bewusstsein: Das war Gott. Ich wusste auch: Gott ist gut und ich muss mich nicht vor ihm fürchten. Und eine dritte Erkenntnis war auf einmal da: Es geht nicht darum, dass ich etwas für Gott leiste, er will etwas für mich tun.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Erlebnis war  für mich etwa vergleichbar zu dem, was Levi passierte. Diese Berührung hatte eine unmittelbare Folge, ich machte mich auf zu meinem christlichen Freund, der in Hamburg wohnte und liess mich von ihm mit zum Gottesdienst in einer Kirche nehmen. Das Erlebnis, dass Gott sich finden lässt,  hatte mich in Bewegung gesetzt, Ihn neu zu suchen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Suchen war dann erfreulicherweise sehr schnell erfolgreich. Es blieb nicht bei dem einen Erlebnis seiner Nähe, sondern er fand mich und ich fand ihn immer wieder.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was will ich damit sagen?  Ich will einfach erzählen, dass Gott einem ziemlich unfrommen, recht normalen und ungläubigem Menschen so begegnet ist, dass er seitdem glauben kann. Das soll als Illustration dafür dienen, dass der Bericht des Levi nicht veraltet ist, sondern wirklich auch heute noch als Vorlage der Nachfolge dienen kann. Gott spricht auch heute Menschen an. Der oder die Angesprochene wissen, auch ohne viel Vorwissen, dass Gott sie ruft. Und wenn sie ihm folgen, werden sie viel lernen, viel erleben, viele Veränderungen erleben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7296718625666715949?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7296718625666715949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7296718625666715949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/02/folge-mir-nach-teil-iii.html' title='Folge mir nach, Teil III.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1011009423128206750</id><published>2009-02-19T10:18:00.005+01:00</published><updated>2009-04-02T11:09:35.784+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><title type='text'>Folge mir nach , Teil II.</title><content type='html'>... sah er Levi, den Sohn des Alphäus ... und sprach zu ihm: Folge mir nach.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man umgeht viele der schwierigen theologischen und philosophischen Fragen,wenn man Nachfolge als eine persönliche Entscheidung ansieht. Da sitzt Levi nichtsahnend an seinem Tisch und treibt den Zoll ein. Auf einmal kommt eine Aufforderung Jesu in sein Leben: "Folge mir nach!" Er schaut sich um: Wen meint Jesus? - Niemand anderes fühlt sich angesprochen, Jesu Augen sind auf Levi gerichtet. Der handelt, er steht auf und folgt Jesus. In seinem Fall erst einmal ganz praktisch von Ort A nach Ort B. Irgendwann gibt es was zu essen. Irgendwann teilt ihm Jesus die ersten Aufgaben zu, die er für den neuen Jünger vorgesehen hat. Im Laufe der Zeit hört Levi viele der Lehren Jesu, kann sich Gedanken machen, Fragen stellen. Dabei erlebt er das Übernatürliche, weil das Übernatürliche zum Alltag Jesu gehört. In der Folge wird er selbst zum übernatürlichen Handeln aufgefordert, auch das ist Nachfolge: "Gebt ihr ihnen zu essen!" - bei der Speisung der 5000.  Oder: "Ich brachte meinen Sohn zu deinen Jüngern, dass sie ihn gesund machen sollten, sie konnten es aber nicht."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn man die Nachfolge als persönliche Entscheidung sieht, dann geht es um den Aufbau einer engen Beziehung zu Jesus, eine Beziehung, die dann zwangsläufig viele lebensverändernde Entscheidungen mit sich bringt; selbst völlig unerwartete Veränderungen wie den Einstieg in vorher nicht für möglich gehaltenes übernatürliches Handeln. Nach ein paar Jahren ist Levi, der Ex-Zöllner kaum wieder zu erkennen. Er heilt Kranke, predigt das Reich Gottes, hat viel zu den Themen Gebet, Gerechtigkeit und Glaube zu sagen, auch sein Freundeskreis hat sich radikal verändert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das alles passierte, weil er der einmal ausgesprochenen Aufforderung "Folge mir nach!" sehr real nachgekommen war. Er hat es nicht "vergeistigt" im Sinne von: "Jesus möchte, dass ich ihm nachfolge, dass soll wohl bedeuten, dass ich öfter zur Synagoge gehe, mehr Almosen geben und bete." &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also Punkt 1 zur Nachfolge: Erstmal losgehen, und dann weiter fragen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1011009423128206750?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1011009423128206750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1011009423128206750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/02/folge-mir-nach-teil-ii.html' title='Folge mir nach , Teil II.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-5541547918651750887</id><published>2009-02-19T09:42:00.006+01:00</published><updated>2009-04-02T11:09:15.573+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><title type='text'>Folge mir nach, Teil I.</title><content type='html'>"Und da er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: "Folge mir nach!" Und er stand auf und folget ihm nach." &lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Markus 2,14&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Obwohl ich schon seit letztem Juni keine Blogs mehr geschrieben habe, beschäftigt mich immer noch das gleiche Thema. Nachfolge! Es ist irgendwie das einfachste Thema des christlichen Lebens, auf der anderen Seite das praktisch herausforderndste. Es ist einfach, weil es ja an sich logisch ist, dass alle, die sich Christen nennen, auch so leben und handeln wollen wie Jesus. Es ist praktisch herausfordernd, weil man anscheinend auf keinen wirklich gemeinsamen Nenner kommt. Im Bestreben das zu tun, was Jesus will, sind Leute einerseits aufgebrochen um im Heiligen Land Kreuzzüge durchzuführen wobei sie Menschen anderer Hautfarbe versklavt und gemordet haben - andererseits sind Christen mit grosser Ausdauer und Geduld gegen Sklaverei und Mord ins Feld gezogen und das nicht nur im Heiligen Land, sondern in der ganzen Welt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Neulich habe ich wieder einmal in Chestertons "Orthodoxie" hineingeschaut, - sehr zu empfehlen übrigens! Er sagt sinngemäss: "Ist es nicht merkwürdig, dass man über das Christentum sowohl das Schrecklichste wie auch das Beste hört. Kann ein Mann sowohl extrem dünn und gleichzeitig extrem fett sein? Wie soll man sich die Gestalt eines solchen Menschen vorstellen? kann es so jemanden überhaupt geben? Oder liegt es an unserer Wahrnehmung, dass der Mann eigentlich wohlgeformt und normal ist, aber unsere Wahrnehmung verzerrt?"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich denke, das trifft ein Stück weit das Problem mit der Nachfolge: Unsere Wahrnehmung legt fest, was "normal" sein soll. Irgend jemand muss bei den praktischen Entscheidungen die Norm setzen, was "normal" sein soll. Ist eine Stunde beten "normal" oder fünf? Ist es "normal" den ganzen Besitz zu verschenken oder eher "unnormal"? Das Normative des Glaubens festzulegen, ist schon immer ein schwieriges Thema gewesen. Die gegenwärtige Debatte über die Piusbruderschaft ist ein aktuelles Beispiel dafür. Wer hat das Recht, dem einen zu sagen: Jetzt bist du wirklich ein Nachfolger Jesu! oder es dem anderen abzusprechen: So kann ein wahrer Nachfolger Jesu sich nicht verhalten!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Trotz heutiger theoretischen Schwierigkeiten ist der Anfang der Nachfolge bei Jesus immer einfach: "Steh auf, folge mir nach!" Der Betreffende weiss schon, dass er gemeint ist und was es für ihn bedeutet, Jesus ab sofort nachzufolgen. Letztlich ist Nachfolge keine Theorie, sondern eine Entscheidung, sich auf Jesus einzulassen - und zwar mit Haut und Haaren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-5541547918651750887?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5541547918651750887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/5541547918651750887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2009/02/folge-mir-nach-teil-i.html' title='Folge mir nach, Teil I.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2899094017091946564</id><published>2008-09-02T14:45:00.007+02:00</published><updated>2009-04-02T11:08:47.083+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Vom Ankern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SL04QdG__CI/AAAAAAAAADk/QzBVW8gjZ0U/s1600-h/P1010056.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SL04QdG__CI/AAAAAAAAADk/QzBVW8gjZ0U/s200/P1010056.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241407396672175138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Anker gehörte mal zu einem Schiff. Jetzt liegt er als Schaustück hoch über dem Strand. Festgeschweisst, so dass niemand auf die Idee kommt, ihn mit nach Hause zu nehmen. Es ist immer ein bisschen traurig, wenn man etwas sieht, was eigentlich mal einen Zweck hatte, und es ist zum Museumsstück geworden. Einstmals hingen an diesem Anker die Menschenleben eines Schiffes. Einstmals hielt dieser Anker im Sturm stand und bewahrte das Schiff davor, weggetrieben zu werden. Einstmals wurde dieser Anker gehisst oder ausgeworfen, je nachdem, ob eine Abreise oder Ankunft bevorstand.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute ist der Anker nur noch schön, aber nicht mehr nützlich. Kein Leben hängt daran. Keine Abreise oder Ankunft steht bevor. Der Anker ist im  Ruhestand. Traurig, denn der Anker ist ja noch genauso gut wir vor Jahren. Der Anker könnte noch viele Jahre das tun, was Anker gut können: ankern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun, wo führt uns der tiefe Gedanke hin: eine Warnung an uns alle? Bleib deiner Berufung treu, lass dich nicht vor der Zeit in den Ruhestand versetzen. Sei kein Museums Stück, übe deinen Berufung aus. Rein ins Wasser, raus aus dem Wasser. Ich weiss es eigentlich auch nicht, der Anker machte mich etwas melancholisch. Vielleicht lag es auch daran, dass wir den Edith Piaf Film "La vie en rose" geschaut haben, das macht einen schwer melancholisch.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Letztlich ist es wieder eine Abwandlung des Themas: Deine Berufung leben. Judy Garland soll gesagt haben: "Sei immer die bestmögliche Version deiner Selbst, anstatt die zweitklassigen Kopie eines anderen Menschen." Das drückt der Anker sehr schön aus, er ist was er ist und das mit allem, was er ist - und das ist gut so. Genug tiefe Gedanken für heute!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2899094017091946564?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2899094017091946564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2899094017091946564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/09/vom-ankern.html' title='Vom Ankern'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SL04QdG__CI/AAAAAAAAADk/QzBVW8gjZ0U/s72-c/P1010056.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8051316467477504382</id><published>2008-06-27T08:23:00.003+02:00</published><updated>2008-12-11T02:50:14.838+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><title type='text'>Nachfolge und "Errettung"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SGSMFxtTvJI/AAAAAAAAADc/HLdIj2uAKkk/s1600-h/P1010048.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SGSMFxtTvJI/AAAAAAAAADc/HLdIj2uAKkk/s200/P1010048.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5216448299272486034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche war mal wieder ein Reporter von der Zeitung in Herrnhut. Wie schon bei früheren Interviews steuerte das Gespräch schnell auf die Themen zu, die uns schon in früheren Zeitungsartikeln Mühe gemacht haben. Was unterscheidet uns von den anderen Gemeinden? Sind wir auch der Überzeugung, dass wir die "Retter der Welt" sind? Sind alle Menschen, die ohne unseren Glauben sind, "verloren"?&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im christlichen Umfeld reden wir ja über diese Dinge oft und relativ unbefangen, ich kann mich aber noch gut genug an meine nicht-christliche Zeit erinnern, um zu wissen, wie arrogant, verdreht und sogar gefährlich diese Konzepte in den Ohren eines Nicht-Gläubigen klingen können. Daher auch hier noch ein paar Zeilen zum Thema "Nachfolge und Errettung". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;GRUNDSATZ: Ich glaube eines der grundsätzlichsten Unterscheidungsmerkmale des christlichen Glaubens  besteht darin, dass wir Rettung nicht primär als etwas verstehen, das auf unseren Anstrengungen beruht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ERKLÄRUNG: Wenn man landläufig von "Rettung" spricht, wäre das Bild eines Rettungsboots passend. Das Boot befindet sich auf stürmischer See und es rettet Menschen, die ohne die Hilfe des Bootes sicher untergehen würden. Hier findet für den betreffenden Menschen eine "Rettung" von aussen statt. Er wird gerettet!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Gegenbild dazu wäre, dass dieser Mensch nicht durch den Einsatz des Rettungsboots überlebt, sondern dadurch, dass er aus eigener Kraft bis ans Land schwimmt. Er hat sich in dem Fall aus eigener Kraft selbst retten können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese beiden Konzepte stehen sich grundsätzlich gegenüber: Gerettet werden versus sich selbst retten. Gerettet werden ist "christlich", sich selbst retten "humanistisch".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das klingt natürlich krass. Darf man als Christ keinerlei eigene Kraft einsetzen, um sich von negativen Umständen zu befreien? Wo bleibt dann das "verantwortliche Handeln" von dem Bonhoeffer spricht? Das lässt sich nicht in einem Satz beantworten, aber ich glaube es ist für die  Nachfolge Christi ungeheuer wichtig zu erkennen, dass ein Jünger Jesu zuerst jemand sein muss, der sich retten lässt, jemand der sein Leben verloren hat und auch weiterhin in völliger Abhängigkeit zu Jesus lebt: "Ohne mich könnt ihr nichts tun."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sind wir also die arroganten Retter der Welt? Nein, im Gegenteil, wir sind die, die ihre eigene Schwäche erkannt haben, die Versuche der Selbst-Rettung aufgeben und sich im Vertrauen auf Gottes Liebe in Christus retten lassen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8051316467477504382?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8051316467477504382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8051316467477504382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/06/nachfolge-und-errettung.html' title='Nachfolge und &quot;Errettung&quot;'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SGSMFxtTvJI/AAAAAAAAADc/HLdIj2uAKkk/s72-c/P1010048.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-3642418691954776323</id><published>2008-06-10T10:11:00.005+02:00</published><updated>2008-12-11T02:50:14.937+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><title type='text'>Das Ziel der Nachfolge</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SE5CM4vj81I/AAAAAAAAADU/DSrY_nzhb8c/s1600-h/PA090046.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SE5CM4vj81I/AAAAAAAAADU/DSrY_nzhb8c/s200/PA090046.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5210174608071979858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was ist das Ziel der Nachfolge? Schon in Paulus Schriften sehen wir eine gewisse Verschiebung der Zielvorstellung, es geht nicht länger darum, Wanderprediger in ihren Dienst einzuführen, sondern es geht zunehmend um innere Werte. Das Endziel? Wir sollen Jesus ähnlich werden!&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das ist eine Formulierung, die alles und nichts bedeuten kann. Je nachdem, wie man sich Jesus vorstellt, entwickelt man das Idealbild, dem man nachstrebt. In diesem Zusammenhang noch einmal das schon benutzte Bonhoeffer Zitat:&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;"So erklärt sich erstens die erstaunliche Unfähigkeit der meisten Menschen zu präventivem Handeln jeder Art - man glaubt eben selbst immer noch, um die Gefahr herumzukommen, bis es schliesslich zu spät ist - zweitens die Stumpfheit gegenüber fremdem Leiden; proportional mit der wachsenden Angst vor der bedrohlichen Nähe des Unheils entsteht das Mitleid."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Widerstand und Ergebung, Gütersloh 1951, p 21&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich denke, das gibt uns eine schöne Beschreibung, was es heissen kann, Jesus ähnlicher zu werden. 1. dass wir wie Jesus in klarer Erwartung der zukünftigen Geschehnisse leben und unser Verhalten daran orientieren. 2. dass wir eben nicht "stumpf" sind in Bezug auf das Leiden anderer, sondern dass wir fähig sind, mitzuleiden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was bringt die Zukunft? Die Rückkehr Jesu, die Hochzeit des Lammes mit der Braut, die letzten Gerichte Gottes und die neue Welt, völlige Veränderung der Lebensbedingungen für die gesamte Schöpfung. Ein Jünger, der Jesus ähnlich ist, lebt "präventiv" - er weiss, dass diese Dinge unbedingt eintreten werden und richtet sein Verhalten danach. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Bezug auf Leiden hat Jesus selbst das Leiden der ganzen Welt auf sich genommen, er ist alles andere als "stumpf" dem Leiden anderer gegenüber. Was leitet sich daraus für das Idealbild der Nachfolge ab: &lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;"Tatenloses Abwarten und stumpfes Zuschauen sind keine christlichen Haltungen."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Bonhoeffer, Widerstand... p.22&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was ist das Ziel der Nachfolge? Versuch einer Antwort: Ein Mensch, dessen Alltag von Mit-Leiden und von zukunftsorientiertem Handeln geprägt ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-3642418691954776323?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3642418691954776323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3642418691954776323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/06/das-ziel-der-nachfolge.html' title='Das Ziel der Nachfolge'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SE5CM4vj81I/AAAAAAAAADU/DSrY_nzhb8c/s72-c/PA090046.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-6396205036937237992</id><published>2008-06-10T09:48:00.005+02:00</published><updated>2008-12-11T02:50:15.122+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moral'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Der Effekt der Strafe - Hau drauf? die II.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SE42WyYzLKI/AAAAAAAAADM/_oS9zsgsEp8/s1600-h/PA080025.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SE42WyYzLKI/AAAAAAAAADM/_oS9zsgsEp8/s200/PA080025.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5210161584025054370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man fährt gemütlich durch die Stadt, aus dem Augenwinkel bemerkt man ein Tempo 30 Schild, rollt aber wie gewohnt mit ca. 50 weiter. Plötzlich, ein Blitz - nicht vom Himmel, sondern von einer rot-äugigen grauen Kiste am Strassenrand. Was löst das dann nicht in Sekunden alles aus.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Angst vor Strafe: Wieviel wird das jetzt wieder kosten?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ärger: Das mir das gerade heute passieren musste.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Selbstrechtfertigung:Ich fahre doch fast nie zu schnell.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Selbsttäuschung: Da die letzte Behauptung von der Wahrheit weit entfernt ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anklage: Wer stellt denn überhaupt diese blöden Dinger auf?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Rachsucht: Ich komme einfach heute nacht und zieh das Ding mit dem Abschleppseil um!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist hauptsächlich die Dimension der befürchteten Strafe, die dies alles auslöst. Es ist nicht wirkliche Reue über das zu schnelle Fahren, die die oben genannten Gedanken bewirkt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Innerhalb von einer Sekunde ist in mir eine Sensitivität entstanden, die ohne diesen leidigen Blitz weiter im Tiefschlaf gelebt hätte. Auf einmal interessieren mich Fragen der Gerechtigkeit, der Rechtfertigung und der richtigen oder falschen Bestrafung von "Übeltätern" (man persönlich ist von diesem Begriff natürlich so weit wie möglich ausgeklammert). Mein Gewissen ist geweckt und sofort sensibel am Werk.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bonhoeffer schreibt in "Widerstand und Ergebung": "Man muss damit rechnen, dass die meisten Menschen nur durch Erfahrung am eigenen Leibe klug werden. So erklärt sich erstens die erstaunliche Unfähigkeit der meisten Menschen zu präventivem Handeln jeglicher Art - man glaubt eben selbst immer noch, um die Gefahr herumzukommen, bis es schliesslich zu spät ist; zweitens die Stumpfheit gegenüber fremdem Leiden..."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn mich die Angst vor Strafe trifft, wird auf einen Schlag der Wunsch nach präventivem Handeln laut und die "Stumpfheit" gegenüber dem Leiden der anderen verschwindet ebenso schnell. Ist das nicht interessant. Also sind "Strafe" und "Leiden" doch  gute Mittel, unseren inneren Menschen zu wecken? Strafe muss sein! - Muss Strafe sein?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-6396205036937237992?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6396205036937237992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6396205036937237992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/06/der-effekt-der-strafe-hau-drauf-die-ii.html' title='Der Effekt der Strafe - Hau drauf? die II.'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SE42WyYzLKI/AAAAAAAAADM/_oS9zsgsEp8/s72-c/PA080025.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2897110781014529265</id><published>2008-06-06T19:11:00.004+02:00</published><updated>2008-12-11T02:50:15.306+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><title type='text'>Nachfolge Jesu oder wie?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEz13solckI/AAAAAAAAADE/eSt2t0b7PSE/s1600-h/PA080038.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEz13solckI/AAAAAAAAADE/eSt2t0b7PSE/s200/PA080038.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5209809206183817794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ist es dir schon einmal aufgefallen, dass die ersten Jünger in eine ziemlich eng umrissene "äußerliche" Nachfolge gerufen wurden? "Komm folge mir nach, ich will dich/ euch zu Menschenfischern machen." Als Resultat standen sie auf und folgten Jesus in den Lebensstil des Wanderpredigers. Das bedeutete ein Leben ohne Familie (zumindest für längere Zeitabschnitte, wenn auch nicht für immer), ein Leben ohne festes Einkommen oder Zuhause, ohne geregelten Tagesablauf. Auf der Plus Seite bedeutete es ein Leben, in dem man viele Botschaften Jesu hörte, ihm Fragen stellen konnte, Anteil hatte an seinem Predigt- und Heilungsdienst.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachfolge für die ersten Jünger bedeutete: zölibatär und besitzlos leben,  in täglichem Gehorsam mit Jesus und den anderen Jüngern leben, mit anderen Worten Lebens- und Gütergemeinschaft praktizieren, während man sich als Hauptaufgabe dem Predigt- und Heilungsdienst widmete. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schon bald nach der ersten, und sicherlich auch schon während dieser ersten Jünger-Generation, zeigte sich, dass diese Form von Jüngerschaft nicht für die Massen geeignet ist. Sollten denn etwa alle ihre Familien verlassen, was soll dann aus den Kindern werden? Sollen alle ihre Arbeitsstelle aufgeben, was wird dann aus dem Bruttosozialprodukt? Muss man grundsätzlich als Christ in Güter- und Lebensgemeinschaft leben und sich hauptberuflich dem Predigtdienst widmen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man kann auf die Herausforderung des Lebensstils der ersten Jünger auf mindestens zwei Arten reagieren. Einmal: man bekommt ein latent schlechtes Gewissen und ist Zeit seines Lebens insgeheim davon überzeugt, dass man eine minderwertige Variante des Christ-seins lebt; diese Variante halte ich für wenig hilfreich. Oder zweitens: man lässt sich in seinem Alltagsleben von den Werten dieser Lebensform herausfordern: inwieweit ist es für mich sinnvoll, zölibatär zu leben, meine Güter mit anderen zu teilen, praktischen Gehorsam Jesus gegenüber zu praktizieren, Predigt oder Heilung mit in meine "To Do Liste" aufzunehmen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also Frage 2: Was kann ich von diesem Lebensstil der Genügsamkeit lernen? Sind meine Prioritäten ähnlich radikal für die Ausbreitung des Evangeliums gesetzt?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2897110781014529265?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2897110781014529265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2897110781014529265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/06/nachfolge-jesu-oder-wie.html' title='Nachfolge Jesu oder wie?'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEz13solckI/AAAAAAAAADE/eSt2t0b7PSE/s72-c/PA080038.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8489084967266201826</id><published>2008-06-06T18:57:00.007+02:00</published><updated>2008-12-11T02:50:16.479+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><title type='text'>Schritte nach vorn</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEz0_C2WYhI/AAAAAAAAAC8/eO10ly975fg/s1600-h/P1010033.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEz0_C2WYhI/AAAAAAAAAC8/eO10ly975fg/s200/P1010033.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5209808232894587410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist ja eigentlich eines der ältesten christlichen Themen: Nachfolge Jesu. Interessanterweise ist es aber anscheinend ein Thema, das praktisch immer wieder verloren gegangen ist. Es sieht doch so aus, als wäre es immer wieder einfacher gewesen, Kirche als Institution aufzubauen, und dabei den Blick für die eigentliche Nachfolge Jesu zu verlieren. Besonders seit Konstantins Annahme des Christentums als römische Staatsreligion ging  es historisch oft mehr um das Besetzen der kirchlichen Ämter und der damit zusammen hängenden Machtausübung als um Nachfolge oder Jüngerschaft im engeren Sinne.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das kann natürlich auch im kleinen passieren. Im Alltagsdruck der Gemeindearbeit geht es oft um organisatorische, strukturelle oder finanzielle Fragen. Dann gibt es Veranstaltungen, Gottesdienste, Predigten vorzubereiten. Die Zeit für Jüngerschaft oder für ein gemeinsames Leben in der Nachfolge kann schnell an den Rand des Geschehens gedrängt werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wo fängt es an mit der Nachfolge?  Einfach darin, dass Jesus im Leben eines Menschen steht und sagt: "Folge du mir nach!" Auf einmal geht es nicht nur um ein frommes Theoretisieren, sondern um ein sichtbares Leben der Nachfolge Jesu. Von der Theorie zur Praxis, das ist ein Kernmerkmal der Nachfolge. Das fordert mich seit Jahren heraus. Ich konnte mir schon immer gut Theorien zusammen legen, aber wenn man auf einmal die Theorien in der Wirklichkeit des eigenen Lebens überprüfen muss, das ist eine ganz andere Sache.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich denke, das wird eine ganze Serie von Blogs werden: Frage 1: wie sieht es denn bei Dir aus mit Theorie und Praxis? Theorie Note 1, Praxis Note 6 oder 3+, wie sieht's aus?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8489084967266201826?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8489084967266201826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8489084967266201826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/06/schritte-nach-vorn.html' title='Schritte nach vorn'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEz0_C2WYhI/AAAAAAAAAC8/eO10ly975fg/s72-c/P1010033.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7839341810173595409</id><published>2008-01-21T08:59:00.005+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:16.646+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moral'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Hau drauf - oder nicht?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEl89MLx1PI/AAAAAAAAAC0/1ewXvtV8laI/s1600-h/P1010067.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEl89MLx1PI/AAAAAAAAAC0/1ewXvtV8laI/s200/P1010067.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208831834715182322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Man muss dem Bösen wehren mit harter Strafe und mit ernsten Schlägen, die man fühlt." Sprüche 20,30&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Jahren ging es in meinem Pädagogik Studium unter anderem um Jugend Delinquenz. Eine der kontroversen Fragen war: Muss Strafe sein? Oder hilft es gar nicht, mit Strafen auf Jugend Delinquenz zu reagieren, da es ja ohnehin alles seinen Grund in mangelnder Sozialisierung hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprüche scheint diese Frage sehr eindeutig zu beantworten? Strafe muss sein, und sie muss so ausgeführt erden, dass es auch "schmerzt". (Das würde ich nicht einfach im physischen Sinne von körperlicher Züchtigung verstehen.) Ist es also christlich, im Sinne dieses Spruches zu denken und zu handeln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Doppel-Antwort:&lt;br /&gt;1. Die gesamte Bibel spricht von Beziehungen. Man kann biblisch-erzieherische Wahrheiten daher nicht isoliert an einem Vers aufhängen, sondern sollte es im Gesamtkonzept sehen. Dieses Gesamtkonzept basiert vor allem auf Fürsorge, Liebe, Zuwendung, Respekt, Achtung des Rechts, Barmherzigkeit, Geduld und noch vieles mehr an positiven Werten.&lt;br /&gt;2. Einzelwahrheiten klingen oft simplistisch, sind aber bei längerer Betrachtung im gesellschaftlichen Kontext von ausserordentlicher praktischer Weisheit. (z.B. "Du sollt nicht lügen! und "Du sollt nicht stehlen!" allein würde mancher von Korruption gebeutelter Ökonomie die Rettung verschaffen, wenn es praktiziert würde. Oder noch einfacher "Liebe deinen Nächsten!" beantwortet in einem Satz den Grossteil aller sozialen Probleme.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgerung daher zu obigem Spruch: In aller Wahrscheinlichkeit ist es weiser als wir denken! Darum sollte man es nicht einfach auf die Seite legen, sondern als ein "Wort der Weisen" beachten und über die praktische Anwendung (unter Beachtung des biblischen Gesamtkonzepts - siehe 1.) ernsthaft nachdenken.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das bringt mich zur letzten Frage für heute: Wer "verhaut" denn mal zur Strafe "mit ernsten Schlägen die man fühlt" die Erdöl fördernden Länder? In endloser Gier treiben sie die Preise immer weiter nach oben treiben, so dass nun als Folge tausende von Menschen weltweit hungern oder verhungern müssen. Durch die gestiegenen Transportkosten und die Verwendung von Ackerbauflächen für die Gewinnung von Biodiesel sind die Kosten für Grundnahrungsmittel gerade in ohnehin schon armen Ländern so gestiegen, dass es ernsthafte Folgen hat. Ausgelöst durch schamlose Gier der ohnehin schon reichen Erdölländer. Hau drauf- oder was?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7839341810173595409?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7839341810173595409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7839341810173595409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2008/01/hau-drauf-oder-nicht.html' title='Hau drauf - oder nicht?'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/SEl89MLx1PI/AAAAAAAAAC0/1ewXvtV8laI/s72-c/P1010067.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7536577242878008647</id><published>2007-12-22T08:55:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:16.763+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anbetung'/><title type='text'>Goldene Liebe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2zHroYOjyI/AAAAAAAAACs/mZGtKJtkcvk/s1600-h/P9300083.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2zHroYOjyI/AAAAAAAAACs/mZGtKJtkcvk/s200/P9300083.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146708026564972322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"... der mich geliebt hat." Galater 2,20&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe, das viel gebrauchtes Wort! Ich unterscheide zwischen "bronzener" Liebe und "goldener". Bronze ist menschliche Liebe, oft voller Unruhe und Ängstlichkeit. "Sie liebt mich, sie liebt mich nicht." Die menschliche Liebe ist sehr abhängig vom erwidert-werden. Wenn sie mich nicht liebt, dann wird nach einiger Zeit meine eigene Liebe dünner und blasser. Dann stehen die ängstlichen Gedanken Schlange: "Was, wenn ich gar nicht liebenswert bin? Was ist denn an mir falsch?" Wie gesagt, menschliche Liebe ist Bronze. Es gibt aber eine bessere Liebe!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Goldene Liebe ist voller Ruhe und Frieden. Sie ruht in dem eigenen Überfluss an Liebe und braucht nicht das Gefühl des erwidert-werdens, um daraus Kraft zu schöpfen. Die goldene Liebe hat in sich selbst die Kraft zum Lieben, auch ohne Gegenleistung. Diese Liebe ist nicht ängstlich, kann niemals Selbst-Zweifel hervorrufen. Sie gibt, ohne auf Gewinn zu schielen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Er hat uns zuerst geliebt..." ist eine Aussage der Apostel in Bezug auf die goldene Liebe Gottes. Das Bild drängt sich mir auf von dem Jesus am Kreuz, der sagt: "Du musst mich nicht lieben!" Und es ist auch so, viele gehen teilnahmslos vorbei. Zu Beginn aller Schöpfung legt Er der Menschheit die Freiheit mit in die Wiege: "Ihr müsst mich nicht lieben, entscheidet selbst ob ihr wollt." Und sie entscheiden sich, einige so, andere so. Oder das Kind in der Krippe; hält es die Vorübergehenden mit grosser Kraft am Ärmel fest, schaut ihnen in die Augen und sagt: "Du musst mich lieben, wenn nicht, dann...."? Nein, das Kind ist einfach Kind, hilflos und klein und lädt zum Lieben ein, ohne Angst vor Ablehnung, ohne Druck zur Annahme - goldene Liebe. "... der mich geliebt hat." &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7536577242878008647?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7536577242878008647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7536577242878008647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/12/goldene-liebe.html' title='Goldene Liebe'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2zHroYOjyI/AAAAAAAAACs/mZGtKJtkcvk/s72-c/P9300083.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-3924820130623396141</id><published>2007-12-19T14:45:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:17.816+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Unterwegs im "Ausland"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kijoYOjwI/AAAAAAAAACc/cYhNZbzQ0LI/s1600-h/P1010043.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kijoYOjwI/AAAAAAAAACc/cYhNZbzQ0LI/s200/P1010043.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145682044777303810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kiEIYOjvI/AAAAAAAAACU/qvwxDHCHo94/s1600-h/P1010083.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kiEIYOjvI/AAAAAAAAACU/qvwxDHCHo94/s200/P1010083.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145681503611424498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Reisebericht Mongolei III:&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Menschen, die ganz anders aussehen. Menschen, die ganz anders leben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bei den Hirten dreht sich das Gespräch um die Wölfe, Pferdediebe und um die Herden. Beim Gang über den Markt bei -25 friere ich, die Einheimischen stehen den ganzen Tag draussen und verkaufen. In der Fleischhalle gibt es abgehackte Kuhköpfe für die Suppe, lecker! Hmm, vielleicht doch lieber vegetarisch essen heute? In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten. Der Lärm und das Rumtoben scheint international dasselbe zu sein. Einige der Kinder wohnen bei Eltern, die durch Alkohol Missbrauch völlig die Lust am Leben und die Verantwortung für ihre Kinder aufgegeben haben. Trotzdem strahlen die Augen! Vor meiner (nach mongolischen Verhältnissen) langen Nase haben sie aber ein bisschen Angst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein bisschen Angst haben vor dem, was anders ist, das versteh ich ganz gut. Aber nach einer Woche in der Mongolei siegt immer mehr die Faszination des "Anders seins" über das Beängstigende der unverständlichen Kultur. Ich mag die Menschen hier, ich verstehe sie in ihrer Menschlichkeit. Wir haben viel gemeinsam. Trotzdem, ein spannend-anderes Land, diese Mongolei.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-3924820130623396141?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3924820130623396141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3924820130623396141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/12/unterwegs-im-ausland.html' title='Unterwegs im &quot;Ausland&quot;'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kijoYOjwI/AAAAAAAAACc/cYhNZbzQ0LI/s72-c/P1010043.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-8285319537947054496</id><published>2007-12-19T14:30:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:17.952+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Und die Weisen aus dem Morgenland</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kf-4YOjuI/AAAAAAAAACM/CRNOZc56B3E/s1600-h/P1010072.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kf-4YOjuI/AAAAAAAAACM/CRNOZc56B3E/s200/P1010072.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145679214393855714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Reisebericht Mongolei II.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach einer Woche Besuch in der Gemeinde, Unterrichten in der Bibelschule, Gottesdiensten etc. ist es an der Zeit eine Weile Tourist zu sein. Die Menschen sind mir vertrauter geworden. Ich Grüsse gekonnt auf Mongolisch "Sanbenoo!" und kann auch etwas ähnliches wie "Danke schön!" sagen - fast schon wie ein Profi. Trotz aller Distanz an Kilometern und Lebensformen war das Ankommen in der Gemeinde doch ein "Familienbesuch". Es ist kein Klischee, wir sind wirklich in derselben Familie Gottes, sind Brüder und Schwestern, wenn auch mit völlig anderen Kulturen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute wollen sie mich unbedingt auf ein Kamel bringen! Muss sein, und ich bin ja auch gar nicht abgeneigt. Wir fahren aufs Land. Die Weite, Horizont so weit das Auge reicht, Menschen Mangelware - da raucht etwas in der Ferne: Ah, ein Zelt mit Schornstein! "Ger" heisst das, in meinem Vokabular lief das unter "Jurte". Wir werden auch sofort eingeladen, trinken salzigen Tee. "Nein, hier sind keine Kamele!" Also weiter. Nach der dritten Jurte und der dritten oder vierten Schale Salztee haben wir Kamele gefunden! Hurrah, und ich mag langsam keinen Tee mehr, Danke!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also aufs Kamel. Mann ist das hoch! Nach fünf Minuten: Neuer Respekt für die weisen Männer die dem Stern nach Bethlehem folgten: Man muss Jesus wirklich mit einiger Intensität sehen wollen, wenn man tage- und wochenlang auf dem Kamelrücken ausharrt. Gott sei Dank war für mich das Finden von Jesus zumindest bequemer für mein Hinterteil!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-8285319537947054496?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8285319537947054496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/8285319537947054496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/12/und-die-weisen-aus-dem-morgenland.html' title='Und die Weisen aus dem Morgenland'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kf-4YOjuI/AAAAAAAAACM/CRNOZc56B3E/s72-c/P1010072.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1925918882657342121</id><published>2007-12-19T14:09:00.001+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:18.144+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Ick vasteh hier nur Mongolisch, wa...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kcF4YOjtI/AAAAAAAAACE/ejgg2ksmPzo/s1600-h/P1010092.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kcF4YOjtI/AAAAAAAAACE/ejgg2ksmPzo/s200/P1010092.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145674936606428882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Reisebericht Mongolei I.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach dem Flug über Moskau komme ich in Ulaan Baatar an. Ich versteh hier gar nichts! Alle Beschriftungen, Hinweisschilder, selbst die Toilette ist auf mongolisch beschriftet. Na hoffentlich holt mich jemand ab. Gott sei Dank! Mark ist da und innerhalb von Minuten fahren wir vom Flughafengelände.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ulaan Baatar morgens um sechs sieht aus wie eine Szene aus einem Sci-Fi Film. Die Strassen leer, keine Menschen zu sehen, selbst in den Häusern sieht man nicht viel an Licht und Leben. aus den Kanaldeckeln raucht es, als wäre darunter ein schwelendes Grossfeuer. Es ist aber nur der Temperaturunterschied zwischen -25 draussen und der wärmeren Kanalluft. Zwei grosse Kraftwerkschornsteine speien Abgase bis die Hälfte der Stadt unter einer Smog Decke liegt. Im dämmerigen Morgenlicht erscheint alles wie im Schwarz-Weiss Film. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bin in einem anderen Land! Ich bin fremd, kenne mich überhaupt nicht aus, verstehe weder die Leute noch ihre Schilder. Aber die sind sowieso eher nicht vorhanden. Auf den drei Stunden Fahrt von Ulaan Baatar nach Darkhan sehe ich keins. Als Nicht-Einheimischer braucht man hier sicher Karte und Kompass, wenn man sich nicht völlig verfahren will. Es ist schon ein interessantes Gefühl: man fliegt ein paar Stunden, und man kommt an einem Ort an, an dem man einfach untertauchen, verschwinden könnte - und keiner würde einen finden. Aber wovon lebt man hier? Stundenlang fahren wir durch menschenleere Steppe, kaum ein Baum oder Strauch zu sehen. Die Grasschicht ist so dünn, dass es wohl kaum zwei Schafe pro km2 ernährt. Also lasse ich das Untertauchen vielleicht doch lieber bleiben und fahre mit Mark nach Hause und trinke einen Kaffee. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1925918882657342121?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1925918882657342121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1925918882657342121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/12/ick-vasteh-hier-nur-mongolisch-wa.html' title='Ick vasteh hier nur Mongolisch, wa...'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R2kcF4YOjtI/AAAAAAAAACE/ejgg2ksmPzo/s72-c/P1010092.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-2983215030822117587</id><published>2007-11-23T12:22:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:18.683+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><title type='text'>Soll und haben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0a8y6KbBJI/AAAAAAAAAB8/NhTxS38fvfI/s1600-h/P5270002.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0a8y6KbBJI/AAAAAAAAAB8/NhTxS38fvfI/s200/P5270002.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5136000007855080594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Ein feste Burg ist unser Gott!"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Gerecht gemacht aus Glauben haben wir Frieden ..."&lt;/span&gt; Römer 5,1a&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Haben" steht ja auch im Sparbuch, oder auf Besitzurkunden, Fahrzeugbrief und anderen offiziellen Dokumenten. Mit diesen Dokumenten wird verbrieft und bestätigt, was wir "haben". Es gehört eindeutig und beweisbar uns. Eine der wichtigen Dimensionen eines Rechtsstaates ist es, darüber zu wachen, dass unser "Haben" rechtlich geschieht. Unrechtlich angeeignetes "Haben" ist "Stehlen" und ist strafbar.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gott achtet auch auf Gerechtigkeit. "Haben" oder "Stehlen" sind für Ihn wichtige Begriffe. Wenn jemand für etwas bezahlt hat, dann soll es ihm auch gegeben werden. Durch Austausch ist es sein Eigentum geworden und alles Vorenthalten gehört zum "Stehlen". Dazu gibt es eine sehr entscheidende geistliche Wahrheit: Jesus hat einen sehr hohen Preis bezahlt! Damit sind Menschen gekauft worden, die nun Gott gehören sollen. (siehe z.B. Offenbarung 1,5-6) Und Gott achtet nun in Seiner Gerechtigkeit darauf, dass dieser Transaktion entsprechend Recht geschieht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für alle, die an Jesus glauben und bei Ihm Zuflucht suchen, heißt das nun: Das Recht Gottes besagt, dass wir anstatt Angst und Sünde, Frieden und Gerechtigkeit bekommen. Kontoeintrag unter "Haben": Frieden! Anstatt Anklage, gilt nun Begnadigung. Anstatt in einem "alten und verlorenen Adams Dasein" ("Adam, wo bist du?") zu existieren, sind wir neue Menschen geworden. Anstatt hilflos und allein zu sein, gehören wir jetzt zu Gottes Familie und Seiner Fürsorge. Das ist unser verbrieftes Recht geworden. Und Gott selbst wacht darüber, dass dir dieses Recht geschieht! Das, was Du in Jesus hast, hast Du. Dein "Haben" ist verbrieft! Verlass Dich darauf: "Ein feste Burg ist unser Gott!"&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-2983215030822117587?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2983215030822117587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/2983215030822117587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/11/soll-und-haben.html' title='Soll und haben'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0a8y6KbBJI/AAAAAAAAAB8/NhTxS38fvfI/s72-c/P5270002.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-6852935840128705710</id><published>2007-11-23T11:56:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:18.921+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebet'/><title type='text'>Und ganz plötzlich...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0a06KKbBII/AAAAAAAAAB0/wjiQ4TSQ2Kk/s1600-h/P5240020.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0a06KKbBII/AAAAAAAAAB0/wjiQ4TSQ2Kk/s200/P5240020.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135991336316109954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Denn ganz plötzlich, ehe man sich's versieht, greife ich für euch ein." &lt;/span&gt;Jesaja&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;29,5&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das ist ganz Gottes Art. Er schaut, Er hört, Er wartet, Er bereitet vor und zieht an allen Fäden. Dann auf einmal, schnell, überraschend und souverän geht es wieder voran. Er zieht den Stöpsel aus der Flasche und schenkt uns voll ein. Der Damm wird geöffnet und Segensfluten kommen in Strömen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im alten Weihnachtslied singen wir "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Es kommt der Herr der Herrlichkeit." Für viele bedeutet Weihnachten, Frieden, Ruhe und Bequemlichkeit - das ist die ganze Herrlichkeit. Für mich hat Weihnachten immer etwas mit Gottes "Plötzlich" und "Überraschend" zu tun. Für Maria und Joseph kam alles ganz plötzlich, völlig überraschend, ein Gottes-Einbruch in ihrem Leben. Letztendlich war es eine gute Überraschung, wenn auch keine leichte. Das war die Herrlichkeit, die in ihrem Leben um sich griff.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also "Mach hoch die Tür!" Gott kommt bald - plötzlich. Ehe du dich versiehst, greift er ein. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;"Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht, ..." &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Markus 7,37a&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-6852935840128705710?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6852935840128705710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/6852935840128705710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/11/und-ganz-pltzlich.html' title='Und ganz plötzlich...'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0a06KKbBII/AAAAAAAAAB0/wjiQ4TSQ2Kk/s72-c/P5240020.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-1442021746518753303</id><published>2007-11-23T09:27:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:19.035+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moral'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Werte'/><title type='text'>Noch mal Linsen!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0aTwKKbBHI/AAAAAAAAABs/pfNyPgoguBk/s1600-h/P1010017.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0aTwKKbBHI/AAAAAAAAABs/pfNyPgoguBk/s200/P1010017.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135954880633701490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Nach ihm war Schamma, der Sohn Ages aus Harar. Als die Philister sich sammelten in Lehi - es war dort ein Stück Acker mit Linsen - und das Volk vor den Philistern floh, da trat er mitten auf das Stück und entriss es den Philistern und schlug sie, und Gott gab grosses Heil."&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt;   &lt;/span&gt;2 Samuel 23,11-12&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachdem es in meinem letzten Blog Eintrag darum ging, Wertvolles nicht für Wertloses zu verkaufen, gibt es heute eine Linsen Geschichte mit anderer Anwendung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schamma, den man sicher ebenso wenig kennt wie seinen Vater Ages, ist einer von Davids Helden. ein außergewöhnlicher Mann, hauptsächlich wegen seiner kämpferischen Fähigkeiten. Wie schon gesagt, mag ich keine Linsen, und ein Linsenfeld ist mir immer der Inbegriff des Nicht-Verteidigungswerten gewesen. Wollen die Philister Linsen? Na dann lass sie doch! Ich werde doch mein Leben nicht riskieren, nur weil sie unbedingt Linseneintopf essen wollen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;So meine unheldische Einstellung! aber nicht so Schamma, der es mit seinen Taten auch bis in die Bibel gebracht hat, wofür bei mir wenig Hoffnung besteht. Also ist Schamma mit seiner Linsen Verteidigung beispielhaft, und ich, mit meiner Linsen Verachtung, nicht. "Was ist das beispielhafte und tugendhafte an seinem Verhalten?", habe ich mich verstört gefragt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Meine Antwort: er hat auch im Kleinen und Unbedeutenden gekämpft, weil er grössere Dinge sah, die auf dem Spiel standen. Das ist eine seltene und sehr nötige Sache. Beispiel deutsche Geschichte: Hätten mehr Leute früher erkannt, dass es bei den kleinen Veränderungen im Alltag um viel grössere und bedeutendere Themen ging, hätten sicher mehr Menschen Hitler und Co. Widerstand geleistet. Die graduelle Einführung des Schlechten ist fast immer erfolgreich. Eben weil wir es nicht für nötig erachten, unser Leben für Linsenfelder einzusetzen. Anderes Beispiel: Hätte man zu D-Mark Zeiten den Benzinpreis auf drei Mark erhöht, hätte es einen nationalen Aufschrei gegeben. Heute gibt es bei 1.50 Euro nur ein leises Murren. Graduelle Erhöhung der Preise hat funktioniert!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und so kann es uns in anderen Bereichen auch ergehen. Wenn es keine klaren Grenzen gibt, an denen man auch bereit ist, fest zu bleiben, dann kann sich ein gradueller Wandel zum schlechteren einschleichen. Es sei denn, wir lernen mit Schamma, wann der Zeitpunkt zur heldenhaften Verteidigung des Linsenfeldes gekommen ist. Auch wenn wir selbst Linsen gar nicht mögen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-1442021746518753303?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1442021746518753303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/1442021746518753303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/11/noch-mal-linsen.html' title='Noch mal Linsen!'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/R0aTwKKbBHI/AAAAAAAAABs/pfNyPgoguBk/s72-c/P1010017.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-4467884823697829685</id><published>2007-11-13T11:40:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:19.454+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><title type='text'>Magst du Linsen?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RzmGlaeFQxI/AAAAAAAAABk/Dw34Todp8u4/s1600-h/P4250038.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RzmGlaeFQxI/AAAAAAAAABk/Dw34Todp8u4/s200/P4250038.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5132281227684168466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich mag keine Linsen. Wenn ich wirklich Hunger habe, dann vielleicht. Aber wenn ich die Wahl habe, dann schon lieber Haferflocken als Linsen!&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Linsen - ist natürlich auch ein tief biblisches Thema. Esau, Jakobs älterer Bruder, verkauft bekanntlich für ein Linsengericht sein Erbrecht an den jüngeren Bruder. In dem Moment war ihm das Erbrecht egal, erst nach einigen Jahren bereut er die Entscheidung. Darüber denke ich jetzt schon seit einigen Tagen nach. Wie oft trifft man Entscheidungen, die man hinterher doch bereut. Wenn man immer alles schon vorher wüsste. Hinterher ist man immer schlauer. Das lässt sich jedoch nicht wirklich verhindern. Im Leben ist man eben immer erst hinterher schlauer als vorher, und nicht schon vorher schlauer als hinterher. (ja...?!?)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was sich dagegen vermeiden lässt, ist, dass man wertvolle Dinge für relativ wertlose opfert. Für Linsen eben. Dazu ist nötig, dass man sich über die wertvollen Dinge im Leben klar ist. Das Linsengericht sind die Dinge, die jetzt in diesem Moment so wichtig erscheinen, aber langfristig doch kaum Bedeutung haben. Linsengerichte stillen den Appetit des Moments, aber sind nicht vergleichbar mit wertvollen Quellen des Lebens. Ein Erbrecht hätte Esau letztlich endlos viele Linsen zum Frühstück, Mittag und Abend beschert.  Das hat er nicht gesehen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe in den letzten Jahren öfter solche kurzsichtigen Entscheidungen miterlebt. Jugendliche, die nach einem Krach mit den Eltern eigene Wege gehen, Schule abbrechen, Studium schmeissen.Die Frau, die für eine neue Beziehung alles, was sie an ihrem Glauben und Beziehung zu Jesus gefunden hat, aufs Spiel setzt. Das Gemeindemitglied, das sich wegen einer Kleinigkeit erbittert von der Gemeinde abschneidet und fortan Christ-sein in Isolation lebt. Pastoren in armen Ländern, die mit den Gemeindefinanzen durchbrennen und jahrelange Mühe und Arbeit innerhalb von Stunden zerstören.  Oder die Ehepartner, die die Beziehung zueinander einfach aufgeben, oft aus Verletztheit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im dem Moment scheint jede dieser Entscheidungen gut und richtig zu sein. Das Gefühl gibt einem recht. Man fühlt sich besser als vorher - langfristig zeigt sich dann aber doch: Linsen gegessen! Das kann man doch vermeiden, oder nicht? Freunde, die Freunde sind, werden uns warnen, wenn wir dabei sind Linsensuppe anstatt des Erbrechts zu wählen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-4467884823697829685?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4467884823697829685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/4467884823697829685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/11/magst-du-linsen.html' title='Magst du Linsen?'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RzmGlaeFQxI/AAAAAAAAABk/Dw34Todp8u4/s72-c/P4250038.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-3968730009644600709</id><published>2007-11-02T09:50:00.000+01:00</published><updated>2008-12-11T02:50:19.612+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mission'/><title type='text'>Unterwegs</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RysyzTAbmHI/AAAAAAAAABc/GloH0BPY9Qg/s1600-h/P4306866.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RysyzTAbmHI/AAAAAAAAABc/GloH0BPY9Qg/s200/P4306866.JPG" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5128248457548241010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RysyBzAbmGI/AAAAAAAAABU/-MJWrCTMN2g/s1600-h/P4306866.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"...mit meinem Gott über Mauern springen." Psalm 18,30b&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vorwärts gehen! Nicht stehen bleiben!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Urlaub waren wir in Schottland. Vom Berg aus sah man hinunter auf einen wunderschönen Fjord (In Schottland nennen sie das auch "Loch", klingt auf Deutsch nicht sehr poetisch!) Berge, strahlendes Wasser, kilometerweise Aussicht aufs weite Meer. Es erinnert an: "To infinity and beyond" - Buzz Lightyear.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Fjord lagen Segelschiffe vor Anker. Tolle Boote, eins schöner als das andere. Teure Boote! Da lagen Millionen vor Anker. Nicht eine oder zwei oder zehn, mehrere hunderte Millionen Pfund Sterling lagen vor Anker im schönen Fjord, geschaukelt von leichten Brisen. Sicher und unbeweglich. Zwei Wochen lang habe ich jeden Tag nachgeschaut: Fährt heute mal ein Boot raus? In zwei Wochen waren es vielleicht fünf Boote, die überhaupt mal bewegt wurden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Gleichnis. Wofür? Für viele "vertäute Christen". Die Sicherheit des Hafens genießen, wie schön. Ein Boot besitzen, wie schön. Außerhalb der Gefahrenzone leben, wie angenehm. Wenn ein Sturm käme, würden viele schnell da sein, um ihr Boot noch besser zu vertäuen. Es soll ja nicht zu Schaden kommen, es ist ja schließlich teuer so ein Boot. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber wofür ist ein Boot eigentlich? Für den Hafen oder für das Meer? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Darum meine ich: Anker heben! Nicht stehen bleiben! Vorwärts!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-3968730009644600709?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3968730009644600709'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3968730009644600709'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/11/unterwegs.html' title='Unterwegs'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/RysyzTAbmHI/AAAAAAAAABc/GloH0BPY9Qg/s72-c/P4306866.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-7741797084169134284</id><published>2007-10-19T17:38:00.000+02:00</published><updated>2007-11-02T09:48:47.031+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jüngerschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namen Jesu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><title type='text'>Mann der Schmerzen</title><content type='html'>Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut... Jesaja 53,3&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch ein Name Jesu, den nicht viele kennen. "Ein Schmerzensmann" nennt ihn eine ältere Übersetzung. Schmerzen sind meistens kein schönes Thema, über das man sich gerne Gedanken macht. Aber mir ist es wichtig! Dass Jesus Schmerz kennt, macht ihn für mich glaub- und verehrungswürdig, wie auch liebens-wert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Warum über Schmerz nachdenken? Weil es so endlos viel davon auf der Welt gibt! Eine gute Freundin von uns arbeitet in Afrika mit Aids Waisen Kindern. Jedes Kind hat eine Geschichte voller Schmerzen zu erzählen. Von einer Krankheit, die immer schlimmer wurde. Von Verlust, von Verzweiflung. In Krankenhäusern, psychiatrischen Kliniken, Frauenhäusern, Gefängnissen, Waisenhäusern, überall kann man Geschichten hören, die voller Schmerz sind.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man mag gar nicht daran denken. Aber es ist doch eine absolute Realität des menschlichen Lebens. Keiner schafft es, ein ganzes Leben lang dem Schmerz aus dem Weg zu gehen. Wir versuchen es alle, so gut wir möglich. Da ist Jesus wieder einmal ganz anders. Er ist mit Schmerz vertraut. Er weicht Schmerz nicht aus. Er nimmt Schmerz auf sich. Er identifiziert sich. Sein irdisches Leben lang geht er mit vollem Bewußtsein auf den größten Schmerz überhaupt zu: auf Kreuzigung, auf Trennung, auf Verrat. Aber der Schmerz war für ihn vergleichbar den Geburtsschmerzen einer Frau. Lebensgebender, notwendiger Schmerz. Nach dem Leiden kam ein völlig neues Leben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Neben aller Kreuz-Theologie, die darin enthalten ist, ist es auch ein Lebensprinzip. Schmerz ist menschlich. Schmerz kann Leben spenden, wenn man erst einmal durch das Tal durch ist. Wie geht man mit Leiden um? Irgendwann stellt sich jedem diese Frage. Im Blick auf Jesus hat jedes Leiden einen Hoffnungsschimmer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-7741797084169134284?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7741797084169134284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/7741797084169134284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/10/mann-der-schmerzen.html' title='Mann der Schmerzen'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5981603277906387896.post-3140096829917465452</id><published>2007-10-18T14:26:00.000+02:00</published><updated>2007-10-19T17:37:32.659+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachfolge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Namen Jesu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anbetung'/><title type='text'>Der helle Morgenstern</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;Ich, Jesus, ... bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Der helle Morgenstern"! Jesus hat viele Namen. Manche davon, wie "der gute Hirte" sind vielen bekannt und vertraut. Es gibt aber auch weniger gebrauchte Namen, die dennoch voller Bedeutung sind. "Morgenstern" ist einer davon. Vor ein paar Tagen habe ich früh morgens den  Morgenstern gesehen. Strahlend, und wirklich hell strahlend,  am noch dunkelblauen Himmel, als wäre es der einzige Stern überhaupt. Dann sah man beim genaueren Hinschauen, dass es noch andere Sterne in der Nähe gab. Nicht so hell, nicht so strahlend, aber auch Sterne. Erst sah ich einen, dann zwei und nach und nach eine ganze Menge. Der Morgenstern strahlte am meisten, weithin sichtbar. Aber er war eben nicht so allein, wie ich zuerst dachte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dadurch ist mir der "Morgenstern" Name zum Gleichnis geworden. In manchen Ländern kommt es einem vor, als wäre Jesus so allein auf weiter Flur wie dieser einzelne Morgenstern. Aber wenn man genauer schaut, sind doch noch mehr "Sterne" um Ihn herum als man dachte. Nachfolger, Jünger, Jesus begeisterte - mehr als man denkt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und jetzt denk einmal an die Milchstrasse! Unzählig viele Sterne, endlose Weiten. Das erinnert mich an die "grosse Wolke von Zeugen" im Hebräerbrief, Christen aus vielen Generationen, die alle scheinen werden wie die Sterne, eine unübersehbare Menge. Zusammen mit unvorstellbaren Zahlen von Engeln werden Menschen aus allen Nationen anbetend vor Jesus stehen. Er der helle Morgenstern, wir verwandelt, unsterblich, herrlich. Was für ein Glanz im Anbruch des neuen Tages! &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5981603277906387896-3140096829917465452?l=frankhottenbacher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3140096829917465452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5981603277906387896/posts/default/3140096829917465452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://frankhottenbacher.blogspot.com/2007/10/der-helle-morgenstern.html' title='Der helle Morgenstern'/><author><name>Frank Hottenbacher</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13723817228073817457</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_HC0gw3LqL4Y/TAZgHdKKnAI/AAAAAAAAAGU/q7GGOHKzFzw/S220/P1010025-2.JPG'/></author></entry></feed>
